Mönchengladbach: Zulassungsstelle neu gestaltet
VON STEFANIE SANDMEIER - zuletzt aktualisiert: 25.10.2007Mönchengladbach (RPO). Ihre erste Feuertaufe hat die neu geschaffene Zulassungsstelle an der Rheinstraße schon während ihres Umbaus bestanden. Denn die Stadt hätte ihre Einrichtung nicht einfach schließen können. Stattdessen mussten Kennzeichen und Zulassungen im letzten halben Jahr innerhalb des Baustellenbetriebes erteilt werden. „Das war nicht immer leicht für uns“, erinnert sich Abteilungsleiter Michael Koenen. Doch das Ergebnis entschädige für alle Einschränkungen der vergangenen Monate. „Die Räume sind wunderschön geworden. Auch wenn ich mir auf den Plänen anfangs Vieles gar nicht vorstellen konnte.“
Die erste optische Neuerung fällt gleich beim Gang in das neu gestaltete Gebäude auf. Die ehemals separaten Zugänge zur Verwaltung und der Zulassungsstelle wurden durch den Anbau zu einem Eingang zusammengefasst, behindertengerecht gestaltet und zur Mitte des Gebäudes hin verlagert. Direkt hinter dem Eingang befindet sich ein neu geschaffener Aufenthaltsraum, der neben abgetrennten Kundentoiletten auch einen Kiosk enthält. „Diese Umstrukturierung nahmen wir zum Anlass,sämtliche Räume grundlegend zu sanieren“, erklärt Armin Marx, Hauptabteilungsleiter Bau und Bäder bei der NVV.
In nur sechs Monaten Bauzeit wurden auf 550 Quadratmetern sämtliche Wandflächen, Abhangdecken, Beleuchtungen sowie Heizkörper erneuert und die ehemals renovierungsbedürftigen Räumlichkeiten in ein helles und modernes Gebäude umgebaut. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund 230 000 Euro, davon entfallen 90 000 Euro auf eine neu eingebaute Lüftungsanlage. „Oberste Priorität sollte die Verbesserung des Service und der Kundenfreundlichkeit haben“, so Peter Holzenleuchter, Beigeordneter und Ordnungsdezernent der Stadt.
Deshalb habe man neben einer übersichtlicheren Beschilderung, farbenfrohen Architektur und vergrößerten Wartezone unter anderem auch Schall senkende Teppichböden berücksichtigt, die in ihrer Gesamtheit zu einer „Klimaverbesserung“ im Haus beitragen sollen. Diese Neuerungen werden die Wartezeiten zwar nicht unbedingt verkürzen, dafür aber deutlich angenehmer gestalten.
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