Mönchengladbach: Zwei Winterdienstklassen für Straßen
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 25.01.2010 - 17:46Mönchengladbach (RPO). Der Winter hat sich zurückgemeldet, und bei der GEM wartet man immer noch auf die avisierte Salzlieferung. Trotzdem verlief der Streu- und Räumdienst am Montag reibungslos, wie GEM-Pressesprecherin Jutta Schmitz berichtete.
Ab drei Uhr morgens seien die Fahrzeuge planmäßig unterwegs gewesen. Witterungsbedingte Unfälle hat es laut Polizeiauskunft nicht gegeben. „Wir hatten Glück, dass es nicht ganz so kalt wurde”, erklärt Jutta Schmitz. Bei der GEM hofft man nun, dass die Läger bald wieder aufgefüllt werden können. Nach den vertragliche Rahmenbedingungen hätte die neue Lieferung längst da sein müssen.
In Mönchengladbach sind die Straßen in Winterdienstklassen eingestuft. Die Klasse I umfasst verkehrswichtige und gefährliche Straßen, die vorrangig geräumt und gestreut werden und die innerhalb des Winterdienstplanes als Sofortpläne ausgewiesen sind, erklärt Stadtsprecher Dirk Rütten. Die Winterdienstklasse II umfasst die Straßen, die nachrangig gehandelt werden und die als allgemeine Streupläne ausgewiesen sind.
Außerdem gibt es Straßen, bei denen die Reinigungs- und Winterdienstpflicht auf die Anlieger übertragen wurden. Dabei handele es sich laut Rütten zum einen um kleine Anliegerstraßen oder -sackgassen, in denen kein Räumfahrzeug hineinpasst oder nicht drehen könnte.
59 Cent pro Frontmeter
Außerdem gebe es Straßen, in denen die Reinigungspflicht und damit auch die Winterdienstpflicht auf Wunsch der Anlieger auf die Bürger übertragen wurde. Sie brauchen eine Winterdienstgebühr bezahlen. Anlieger einer Straße der Winterdienstklasse I zahlen jährlich pro Frontmeter 59 Cent, Anwohner von Winterdienstklasse-II-Straßen werden mit 21 Cent je Frontmeter zur Kasse gebeten.
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