Volleyball: Bittere Niederlagen für RTV und TV 1848
zuletzt aktualisiert: 24.01.2012Volleyball (RP). 199 Bälle in nur vier Sätzen: Es war ein hart umkämpftes und enges Verbandsligaspiel, dass sich der Rheydter TV bei der Zweiten Mannschaft des TVA Fischenich lieferte – und am Ende 1:3 verlor. "Wenn wir von diesen 199 Ballwechseln drei oder vier mehr gewonnen hätten, hätte es auch 3:1 für uns ausgehen können. Das ist besonders ärgerlich", sagte RTV-Trainer Roland Brüss. Seine Mannschaft ließ zu viele Möglichkeiten liegen, nachdem sie den ersten Satz 28:26 gewonnen hatte.
Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff agierte Rheydt nicht konstant genug, um in der Folge das Spiel für sich zu entscheiden. Vor allem das 28:30 im dritten Durchgang war bitter, als der RTV mehrmals die Chance zum Satzgewinn hatte. "Vielleicht hat es auch eine Rolle gespielt, dass wir als einzige Mannschaft der Liga letzte Woche spielfrei und in der Weihnachtspause generell wenig Spielpraxis hatten", sagte Brüss, der trotzdem auch positive Aspekte sah. "Wir haben die Pause genutzt, um uns neu aufzustellen. Und unsere Sicherheit wird in den nächsten Wochen zunehmen."
Wie der sichere Sieger sahen zunächst die Damen des TV 1848 im Landesligaspiel beim Verberger TV II aus. Die ersten beiden Sätze hatten sie klar gewonnen, im zweiten Durchgang zwischenzeitlich gar 20:4 geführt. Doch mit dem knapp verlorenen dritten Satz kam die Verunsicherung zurück. "Im Volleyball gibt es das alte Sprichwort, dass du 2:3 verlierst, wenn du nicht 3:0 gewinnen willst. Leider ist es uns so ergangen", sagte Trainer Thomas Palaszewski.
Im dritten Durchgang ließ sein Team Verberg aufkommen, der Gastgeber gewann 25:23. "Dann haben wir nicht mehr frei aufgespielt, es ist ein wenig Angst aufgekommen", sagte Palaszewski. Den letzten Satz verlor der TV 1848 schließlich 9:15. "Das Spiel war trotzdem ein Fortschritt zur letzten Woche. Wir sind eben noch nicht so eingespielt, als dass wir so einen dritten Satz locker wegstecken. Aber das kommt schon", sagte Palaszewski.
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