Hockey: Böser Dämpfer zum Abschluss
VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 28.09.2009Mit zwei Niederlagen kehrte der Rheydter Spielverein von seinem Doppelwochenende in Hamburg heim. War das 2:4 gegen den Club an der Alster noch ein Mutmacher, herrschte nach dem 2:9 gegen den UHC wieder Frust.
Hockey Es fehlten nur Zentimeter zur ersten Führung des Rheydter Spielvereins in der Bundesliga-Saison. Doch André Otten zielte beim Stand von 0:0 zu genau, traf nur den Pfosten. Der Gastgeber Club an der Alster machte es besser, gewann letztlich 4:2. "Mit ein bisschen Glück wäre ein Punkt drin gewesen", war RSV-Trainer André Schiefer aber keineswegs unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Was am Tag darauf wieder anders aussah. Da beschloss der Aufsteiger sein Wochenende in Hamburg mit einer bösen 2:9-Packung beim Uhlenhorster HC, womit der RSV Tabellenletzter bleibt.
Zwei neue Pakistaner im Kader
"Die zweite Halbzeit war nur noch frustrierend und ein Dämpfer auf das ansonsten ordentliche Wochenende", sagte Schiefer. Wie so häufig hatte seine Mannschaft den Start verschlafen und lag schnell 0:2 zurück. Doch spätestens mit Belal Enabas 1:3 (28.) war der RSV im Spiel und stand defensiv besser. Nach dem 1:4 erlitten die Rheydter aber wieder einen Rückfall in die Verhaltensmuster der ersten Spieltage. "Da braucht man auch nichts mehr schönzureden und erzählen, dass man gut dagegen gehalten hat. Das reicht einfach nicht", so Schiefer über viele Fehler im Spielaufbau und mangelhaftes Defensivverhalten. So gelang Sebastian Meister mit seinem zwischenzeitlichen 2:7 nur noch Ergebniskosmetik.
Der Stürmer hatte auch gegen den Club an der Alster getroffen, das zwischenzeitliche 1:2 erzielt. Bis zehn Minuten vor dem Ende hatten die Gäste in ihrem bislang besten Spiel die Chance auf einen Punktgewinn, ehe Alster das 3:1 markierte. Kurz vor dem Abpfiff verwandelte Thomas Krauß noch einen Siebenmeter. "Da hat vieles gut geklappt. Wir haben gezeigt, dass wir auch Hockey spielen können. Warum wir dann gegen den UHC wieder so aufgetreten sind, kann ich nicht verstehen", sagte Schiefer, der mit seiner Mannschaft das harte Auftaktprogramm bald hinter sich hat.
Nun folgen langsam Teams, gegen die es auch zu punkten gilt. Helfen sollen dabei zwei Pakistaner. Mittelfeldspieler Mohammad Jeved und Stürmer Mohammad Mussada waren am Freitag in Rheydt angekommen und spielten bereits in Hamburg mit. "Das war schon ganz ordentlich", urteilte Schiefer. Die beiden Zugänge sind wie auch das 2:4 am Samstag ein Mutmacher für die folgenden Aufgaben. Baustellen hat der RSV auf dem Weg zum ersten Punktgewinn aber noch genug.
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