Fußball: Borussia muss Ex-Borussinnen schlagen
VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 24.02.2011Von Brisanz möchte Friedel Baumann nicht sprechen. "Doch sicher ist es für einige Spielerinnen schon etwas Besonderes, gegen Fortuna Dilkrath zu spielen", sagt der Trainer der Borussen-Frauen.
Schließlich wechselte im Sommer 2009 sein Vorgänger Oliver Lörsch und mit ihm die halbe Mannschaft nach Dilkrath. Nun empfängt Borussia am Sonntag (12 Uhr) daheim in der Regionalliga die abstiegsgefährdete Fortuna.
"Dilkrath wird wie unsere letzten Gegner kompakt in der Defensive stehen und uns das Leben schwer machen wollen. Doch darauf sind wir eingestellt, wir dürfen uns im Aufstiegsrennen keinen Ausrutscher mehr erlauben", sagt Baumann. Noch unklar sind die Einsätze von Nadja Pfeiffer, die an Kniebeschwerden laboriert, und Iris Hansen. Letztere spielte im vergangenen Jahr noch in Dilkrath und ist nach ihrer Rückkehr zur Borussia erstmals spielberechtigt. Allerdings verpasste sie zuletzt krank einige Trainingseinheiten.
Personalsorgen hat auch Wolfgang Wassenberg, dessen FSC nach der Winterpause stets mit einem sehr dünnen Kader auskommen musste.
"Wir haben aber die Hoffnung, dass mit Sandra Waldhausen oder Nina Schipperges bald einige Spielerinnen zurückkehren werden", sagt Wassenberg, der jetzt auch wieder dreimal pro Woche draußen trainieren kann.
Schweres Auswärtsspiel für FSC
Positive Nachrichten für das Schlusslicht der Niederrheinliga, allerdings steht nun das schwere Auswärtsspiel beim Zweiten SV Hemmerden an (So., 15 Uhr). "Wir haben auch dort unsere Chance. Ich glaube, dass wir auch nicht noch einmal so einbrechen werden wie letzte Woche beim 0:4 gegen Brüggen", sagt Wolfgang Wassenberg.
In der Landesliga reist Borussias Zweite Mannschaft als Tabellenführer und daher klarer Favorit zum Kellerkind Dülkener FC (So., 11 Uhr), während der SV Lürrip um 17 Uhr beim TGD Hilgen antreten muss.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








