Deutliche Signale
VON HANS WITTKE - zuletzt aktualisiert: 30.08.2006Raimund Pispers trägt nun bei den Naturfreunden die Verantwortung. In der Tischtennis-Verbandsliga will Rheydt nach dem Abstieg ins obere Drittel. Spannend werden die Lokalkämpfe gegen den TuS Wickrath.
Vor der letzten Oberliga-Saison hatte Peter Nagel eigentlich den Manager-Staffelstab bei den Naturfreunden an seinen Sohn Thomas weitergegeben. Der schon seit längerem vorbereitete Wechsel fand aber schnell durch dessen berufliche Belastung seine Grenzen, so dass sich Peter Nagel im Verlauf der Rückrunde wieder verstärkt um die Mannschaft kümmerte. Nach dem geplanten Abstieg in die Verbandsliga hat jetzt Neuzugang Raimund Pispers, der für Rheydt auch schon in der Regionalliga zum Schläger griff, die Verantwortung übernommen. „Mit drei Neuzugängen und den drei verbliebenen Spielern, die sich sicherlich bald zu einer Mannschaft zusammen finden werden, wollen wir möglichst im oberen Tabellendrittel landen“, gibt Pispers ein deutliches Signal an sein Team und die Konkurrenz.
Alle Zehnten steigen ab
Änderung Auch in diesem Jahr hat sich der Westdeutsche Tischtennisverband etwas Neues einfallen lassen. Am Ende dieser Saison müssen bei den Herren alle Tabellenzehnten den bitteren Gang in die nächst tiefere Klasse antreten. Erst wenn zusätzliche Plätze frei werden, kann über eine Relegationsrunde der Klassenerhalt noch erreicht werden.
Ziel Der WTTV erhofft sich dadurch mehr Spannung im Abstiegskampf.
Neben Pispers sind Haoran Luo und Christoph Karas als Neuzugang zu vermelden. Alle drei haben bisher für den Verbandsligisten SG RW Gierath gespielt, der sein Team in die Landesliga zurückgezogen hat. Ergänzt wird die Mannschaft mit Georg Kempers, Leonid Taschlyk und Marc Kai Schulze. Die beiden Erstgenannten haben bereits in der Regional- und Oberliga ihre Spielstärke unter Beweis gestellt; Schulze war bisher in der Reservemannschaft (Bezirksklasse) aktiv.
Zum Auftakt (Samstag, 18.30 Uhr) geht es zur Reserve-Mannschaft von Borussia Düsseldorf, gegen die es gilt, mit einem Sieg in die Saison zu starten.
Spannung versprechen die Lokalkämpfe gegen den TuS Wickrath. Der geht nahezu unverändert gegenüber der letzten Saison an den Start. Nur Norbert Schüller aus der Reserve-Mannschaft hat mit Johannes Becker getauscht. „Wenn alles normal läuft, sollten wir einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen“, gibt sich Hubert Radermacher, Abteilungsleiter des TuS Wickrath, verhalten optimistisch. Angesichts der katastrophalen Hinrunden-Bilanz der letzten Saison hat er auch allen Grund dazu. Ausgerechnet die Zweitvertretung der TG Neuss beschert der Terminplan als Auftaktgegner. Gegen die blieb der TuS zu Beginn der letzten Saison bei der 5:9-Niederlage quasi in den Startlöcher stecken. Radermacher: „Diesmal wollen wir mit einem Sieg starten.“
Die Zweite Mannschaft des TuS Wickrath spielt in diesem Jahr in der völlig unbekannten Landesliga-Gruppe 7. Los geht es mit einem Heimspiel gegen den Weseler TV (Samstag, 18.30 Uhr). Ob die Mannschaft das angestrebte Saisonziel (Mittelfeld) erreichen kann, lässt sich wohl erst nach den ersten Spieltagen vorhersagen.
Der JTTC Hochneukirch spielt wieder in der Gruppe 10 der Landesliga. Bis auf Björn Meyer, der vom Landesliga-Absteiger TTC Rheindahlen kommt und für Achim Wolff in die Mannschaft rückt, geht das Team um Senioren-Weltmeister Jürgen Reuland unverändert in die Saison. Samstag (18.30 Uhr) erwartet der JTTC die TTF Koslar.
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