Fußball: Diesmal könnte Wickrath endlich an der Reihe sein
zuletzt aktualisiert: 03.07.2008Sie waren in den letzten Jahren immer dabei, aber niemals wirklich dran: die Wickrather. Die Mannschaft ist gewachsen, aber stets hatte am Ende ein anderer die Nase vorn. Ab und zu ließ der TuS auch die nötige Konstanz vermissen. Ist Wickrath in der Lage, die Nase vorne zu haben?
Mit Marc Knippertz, Damian Schriefers und Thomas Mertens haben Spieler den Verein verlassen, die in der abgelaufenen Saison zu den Leistungsträgern gehörten. „Wir haben uns aber sehr gut verstärkt. Ich denke, wir sind nicht schwächer“, strahlt Trainer Norbert Müller Optimismus aus. Immerhin sind Marcel Wilms, Christian Brasser und Markus Berger Neuzugänge, die den TuS nach vorne bringen können. Woher kommt die Konkurrenz? Wohl am ehesten aus der unmittelbaren Nachbarschaft.
Der RSV könnte wieder auf dem Vormarsch sein. Trainer Axel Malchow hat mit seiner Mannschaft eine glänzende Saison gespielt, obwohl der Kader recht dünn besetzt war. Das wird jetzt wohl anders sein. Man muss also die Rheydter auf der Rechnung haben. Das gilt auch für einige Vereine aus dem Bereich Neuss-Grevenbroich, die diesmal in der Gruppe der Gladbacher Vereine sind. Nievenheim. Delhoven und Hackenbroich sind Klubs, die ab und zu Ehrgeiz entwickeln. Norbert Müller: „Die sind wie eine Wundertüte. Möglicherweise steckt da ein großer Konkurrent drin. Aber wir sind vor keinem Verein bange.“
Neben dem Spielverein sind auch den Hardtern gute Chancen einzuräumen, wenn sie die Konstanz der Rückrunde konservieren können. Mit Thomas von der Bank und Andreas Kuffner verliert Trainer Markus Lehnen allerdings wertvolle Kräfte. In Holt wird man zufrieden sein, wenn die Mannschaft in der kommenden Serie den Klassenerhalt frühzeitiger sicherstellt.
Die Aufsteiger Neuwerk und Lürrip müssten vornehmlich darum bemüht sein, die Klasse zu halten. Lürrip kann wahrscheinlich auf die Harrison-Brüder zurückgreifen, hat sich aber sonst bestenfalls mit Ergänzungsspielern „verstärkt“. Korsettstangen haben dagegen den Verein verlassen. Neuwerk kann auf ein starkes personelles Fundament bauen, so dass der Klassenerhalt kein utopisches Ziel ist.
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