Fußball: Endlich die ersten Tore Drei Tore von Ali Kamara
zuletzt aktualisiert: 28.09.2009Da schießen die Giesenkirchener nach 572 torlosen Minuten endlich ihr erstes Saisontor und legen sogar noch ein zweites nach. Aber schließlich reichte das beim VfR Neuss noch immer nicht. In letzter Minute wurde die Partie noch 2:3 verloren, obwohl die Gäste Chancen am laufenden Band gehabt hatten.
Giesenkirchen versteckte sich in Neuss keineswegs, sondern suchte das Glück in der Offensive. Doch gegen den ersten Torerfolg war zunächst der Schlussmann, dann das Aluminium bei einem Schuss von Daniel Weber. Direkt danach hatte aber Daniel Franken mehr Glück, als er nach einer halben Stunde den 1:0-Führungstreffer für die Gäste erzielte.
Dieses Tor schien die Giesenkirchener zu beflügeln. Sie ließen kaum Chancen des Gegners zu, vergaben aber selbst auf der anderen Seite zu viele klare Chancen. Allein der junge Dirk Götz hätte die Partie für die Gäste entscheiden können.
Stattdessen stand es kurz nach der Pause unerwartet 2:1 für die Neusser, nachdem Giesenkirchen sich wohl schon zu sicher gefühlt hatte. Dennoch legten die Gäste nach und kamen durch Dirk Götz zum 2:2. Neuss drängte nun, wollte den Sieg und erzielte das 3:2 recht glücklich Minuten vor dem Schlusspfiff.
LANDESLIGA (zeit) So leicht lassen sich die Rheydter nicht unterkriegen. Drei Niederlagen in Folge haben der Moral keinen Abbruch getan. Der "Spö" zeigte sich in Dormagen beim 6:3-Sieg sogar in Torlaune und nahm aus dem Sportpark Höhenberg drei wichtige Punkte mit, die ein Polster für die nächsten Wochen sind.
Dormagen kam den Gästen aber auch entgegen, indem die Mannschaft sehr offensiv ausgerichtet war. Da war für die schnellen Rheydter genug Raum für gefährliche Konter, die gestern endlich auch einmal genutzt wurden.
Zankacidi brachte die Gäste schon nach zwölf Minuten 1:0 in Führung. Auch der 1:1-Ausgleich brachte den RSV nicht aus dem Rhythmus. Michel Anthony und drei Tore von Ali Kamara sorgten für einen beruhigenden und verdienten 5:1-Vorsprung.
Aus der Bahn gerieten die Gäste ein wenig, nachdem Turgay Tireki die Rote Karte gesehen hatte. Danach hatte die Abwehr einige Probleme, und die Platzherren kamen auf 3:5 heran. Bedrohlich wurde es in Unterzahl dennoch nicht, weil dem eingewechselten Adrian Krasniqi das 6:3 gelang. "Der Sieg ist schön, aber das Abwehrverhalten hat mir nicht so sehr gefallen", kommentierte RSV-Trainer Damir Knezovic den Erfolg.
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