Basketball: Freiwürfe diesmal ein Schwachpunkt
zuletzt aktualisiert: 05.03.2007„Das war bestimmt keine Nachbarschaftshilfe“, sagte Axel Gruhn von den NVV Lions nach der 98:100-Niederlage bei den Grevenbroich Elephants. Es war auf jeden Fall ein spannendes Spiel. Im ersten Viertel trennten sich die Mannschaften 28:28. Im zweiten hatte Gladbach die Nase mit zwei Punkten vorn, führte so zur Pause 50:48. Nach der Pause gingen die Elefanten in Führung. Eine Energieleistung der bissigen Löwen folgte, und am Ende der regulären Spielzeit hieß es 88:88. Die Verlängerung war wie das ganze Spiel hart umkämpft, und ging schließlich mit zwei Punkten an Grevenbroich.
„Auch wenn diese Spiele mit Lokalcharakter Spaß machen und durchaus was Besonderes sind, hätten wir hier, da die großen Gegner noch folgen, wie auch letzte Woche gegen Bremen siegen müssen“, meint Gruhn. Die Möglichkeiten waren in beiden Spielen da, blieben aber ungenutzt. In Grevenbroich stand das Spiel zu jeder Zeit auf Messers Schneide. „Erwartungsgemäß eng und umkämpft“, so Gruhn. Mal führten die Elefanten, mal die Löwen. „Dann zogen wir auf vier Punkte weg und alles sah nach einem Sieg für uns aus“, sagte Ex-Kapitän Gruhn.
In dieser Phase brachte der ehemalige Löwe Matthias Wojdyla Grevenbroich durch einen Dreipunktewurf wieder ins Spiel. „Da dachte sicher der eine oder andere, „hätten wir ihn doch vor kurzem doch wieder verpflichtet“. Denn das war in Thema gewesen. Doch egal, die Lions verloren das Spiel, und das in erster Linie an der Freiwurflinie. Seit zwei Jahren sind sie das beste Freiwurfteam. Diesmal wurden sie diesem Ruf nicht gerecht, blieben unter 50 Prozent, verwandelten nur neun von 20 Würfen. „Dennoch hätten wir gewinnen können“, meinte Trainer Carsten Pohl. „Ein unglaublicher Schlagabtausch, ein immer enges Spiel“, beschrieb Manager Sebastian Egelhoff die Partie. Und beide zollten Grevenbroich, das gegen den Abstieg kämpft, Respekt. Lions: Danny Gibson (36), Chris Thompson (21), Max Dohmen (17), Peter Krausen (11), Simon Bennett (5), Phil Jones (5), Patrick Gruhn (2), Savo Milovic (1), Kai Bonzelett, Axel Gruhn.
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