Fußball: FSC mehr unter Druck
VON MARGARETHE FOLS - zuletzt aktualisiert: 14.12.2007Das behauptet zumindest Borussias Trainer Oliver Lörsch vor dem Derby in der Frauen-Verbandsliga: „Wenn wir nicht gewinnen, geht die Welt nicht unter.“
Frauen-fussball Diesen Sonntag soll es um 13 Uhr endlich zu dem heiß ersehnten Verbandsligaderby zwischen den beiden Mönchengladbacher Vereinen FSC und Borussia kommen. Der erste Versuch wurde am 11. November wegen starken Regens und unbespielbarem Platz verschoben.
„Wir freuen uns jetzt erst recht auf diese Begegnung“, sagt FSC-Trainer Fritz Claeren. „Mit 22 Punkten stehen wir zwar auf dem fünften Tabellenplatz, doch wir müssen auch Mit einem Sieg gegen Borussia hätten wir noch die Chancen, Herbstmeister zu werden.“ Borussia steht mit 23 Punkten auf Platz drei. Doch Trainer Oliver Lörsch glaubt nicht, dass es für den ersten Platz reicht. „Dafür haben noch zu viele Mannschaften, die oben drin stehen, Spiele offen“, sagt er realistisch. „Und die Herbstmeisterschaft spielt für uns keine Rolle.“ Wichtig sei nur, wo seine Mannschaft nach dem letzten Spieltag stehe. „Es wäre schön, aufzusteigen“, sagt Lörsch. „Doch wenn nicht, ist es auch nicht tragisch.“
Genau das könne am Sonntag den Unterschied zwischen seinen Mädels und denen vom FSC ausmachen. „Als Regionalliga-Absteiger will der FSC bestimmt Erster werden. Das übt großen Druck auf die Spielerinnen aus“, erklärt der Borussen-Trainer. Ganz anders sei das bei seiner Mannschaft: „Ein Sieg wäre toll. Doch wenn nicht, geht für uns die Welt nicht unter.“
Es wird auf jeden Fall spannend, wenn Borussias starke Defensive auf die erfolgreiche Offensive des FSC trifft. FSC-Trainer Fritz Claeren glaubt, dass die Tagesform entscheide:. „Überraschen kann mich Borussia nicht“, sagt er. „Da müsste Lörsch schon eine Spielerin aus dem Hut zaubern, die bisher noch gar nicht gespielt hat.“
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