Trabrennen: Hannibal sorgte für die größte Überraschung
VON VOLKER HOHN - zuletzt aktualisiert: 10.02.2010Für die größte Überraschung beim Montagsrenntag an der Niersbrücke sorgte Hannibal As. In der Hand seines Besitzers Dieter Brüsten war der Fuchs-Hengst zum Schluss stärker als Mystical Columbus mit Michael Nimczyk.
Bei seinem ersten Auftritt in Mönchengladbach wurde der vierjährige Wallach I will fight for U seinem Namen gerecht. Obwohl der Gelsenkirchener Bahnspezialist in der Schlussphase weite Wege in Kauf nehmen musste, war er mit Ralf Oppoli kampfstark genug, Rambling Rose (Jochen Holzschuh) auf den Ehrenplatz zu verweisen.
In den beiden höchsten Tagesklassen saß jeweils Thomas Panschow hinter dem Sieger. Mit Joyman Laurelton war er aus dem dritten Paar außen auf der Zielgeraden gegen den in seinem Fahrwasser nachsetzenden Enchanter (Michael Nimczyk) Herr der Lage. War der Sieg des Hengstes alles andere als eine Überraschung, präsentierte sich die zuletzt regelmäßig an Galoppaden gescheiterte Colombina CA wieder von ihrer Schokoladenseite. Im Endspurt kämpfte sich die Stute auf der Steherstrecke gegen Super Williams (Michael Nimczyk) nach Hause. Für den favorisierten Japa's Dream (Ralf Oppoli) blieb nach langer Führung nur ein enttäuschender Rang vier.
Die beiden über die Kurzstrecke führenden Amateurfahren wurden eine Beute von Julia Knoch. Zum Auftakt gewann sie mit dem Balmoral Park gegen die höher eingeschätzte Höwings Okaleia Z (Rita Drees) mit einem Kopf-Vorteil behauptete. Mit der ebenfalls in ihrem Mitbesitz befindlichen German Love riss sie die Partie erst auf den letzten Metern aus dem Feuer, als die Außenseiterin Fighter S.L. (Thomas Maassen) und Joe Frazier (Helmut Bastians) besiegte.
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