Volleyball: Kampf gegen den Frust
zuletzt aktualisiert: 12.11.2008Verlieren lernen müssen die Aufsteiger Rheydter TV und TV 1848 in ihrem ersten Oberliga-Jahr mit dem aktuellen Kader. „Nach einem Jahr, in dem du fast nur gewonnen hast, können Niederlagen sonst schnell zu Frust führen“, kommentierte der Gladbacher Trainer Thomas Palaszewski das 1:3 (25:20, 20:25, 22:25, 15:25) seiner Mannschaft bei Bayer Wuppertal.
Die Rheydter mussten beim 0:3 (16:25, 17:25, 28:30) die Überlegenheit von Alemannia Aachen anerkennen – beide Mannschaften aus dem Stadtgebiet zieren nach fünf Spielen mit 2:8 Punkten den vorletzten Platz.
Für die Frauen war mehr drin
Für die Frauen von der Bökelstraße wäre mehr drin gewesen: Mit dem erfolgreichen ersten Satz im Rücken beherrschten die Gäste den Tabellennachbarn bis zum 14:9 – um dann die Führung herzuschenken und am Ende chancenlos zu sein. „Solche Schwächen kann man sich in dieser Klasse nicht leisten“, sagte Palaszewski, dem seit Wochen Mannschaftsführerin Ina Meuter als verlängerter Arm auf dem Feld fehlt. Gisela Tödter (Annahme) sowie Mareike Uphaus und Dagmar Weber am Netz gaben ihr Bestes, im letzten Satz aber häuften sich die individuellen Fehler.
Steigerungsfähig
Schwächen bei der Annahme und harmlose eigene Aufgaben brachten die Männer des Rheydter TV früh auf die Verliererstraße. „Wenn diese Elemente nicht funktionieren, zieht das einen Rattenschwanz nach sich“, erklärte Trainer Roland Brüss die Überlegenheit des Gegners, der zudem körperlich eine Nummer zu groß war. Erst im dritten Satz kam mit Jens Peter Wörz Schwung in die Aktionen des RTV, so dass es gegen nachlassende Gäste doch noch Satzbälle gab. „Die Mannschaft ist noch steigerungsfähig“, so Brüss, dem erstmals der gesamte Kader zur Verfügung stand. Schon am Samstag (18 Uhr, Hugo-Junkers-Gymnasium) empfängt der RTV Tabellenführer Rumelner TV.
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