Fußball: Landesliga ein zu großes Abenteuer
VON KURT THEUERZEIT - zuletzt aktualisiert: 21.05.2007Die Bezirksliga dürfte in der kommenden Saison aus der Sicht der hiesigen Fußball-Freunde die interessanteste Klasse werden. Sicher ist, dass der 1. FC Mönchengladbach zum dritten Mal aus der Landesliga absteigen muss. Fehler der Vergangenheit waren nicht mehr zu korrigieren, obwohl Herbert Scheulen als Verlegenheits-Trainer alles gab.
Die Fortunen dürfen sich noch an einen Strohhalm klammern: die Relegation. Die könnte praktisch aber schon am Donnerstag als gescheitert betrachtet werden müssen, wenn es im ersten Spiel gegen Helne Essen eine Niederlage setzt. Nach der 1:4-Schlappe gegen Nettetaler Grünschnäbel wäre das keine Überraschung. Fortuna darf den 1. FC in die Bezirksliga begleiten.
Was bleibt in der Landesliga? Odenkirchen und Aufsteiger Giesenkirchen. Aber da deuteten sich die Probleme nicht nur an, sie liegen schon auf dem Tisch. Woher soll landesligataugliches Personal kommen? In Odenkirchen kann Trainer Schleuter mit A-Jugendlichen aus der Bestengruppe nicht ständig Wunder schaffen. In Giesenkirchen haben viele Kicker, die von Frank Mitschkowski geholt wurden, lautstark Abwanderungsgedanken geäußert. Da müsste jemand eine Schatztruhe aufmachen, um Personal zu verpflichten, das die Landesliga halten kann.
Heroisch werden sich wohl beide Vereine auf das „Abenteuer Landesliga“ einlassen. Schade, denn die Bezirksliga wird es sportlich in sich haben, Zuschauer bringen und wahrscheinlich Freude machen. Die Aufsteiger Viktoria und Holt hätten sich dort sicher auch über Spiele gegen Odenkirchen und Giesenkirchen gefreut.
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