Basketball: Lions mit Herz und Selbstvertrauen
VON JUDIT HÖTTGES - zuletzt aktualisiert: 21.01.2008Mit einem Sieg der NVV Lions über Regionalliga-Spitzenclub Schwelmer Baskets hatte wohl keiner wirklich gerechnet. Doch der Tabellenachte ließ Schwelm gestern Abend in der Jahnhalle blass aussehen und gewann 87:83 (46:41). Die Löwen gerieten gegen den sich mit Aufstiegsambitionen tragenden Gast nicht einmal in Rückstand. Sie gaben tüchtig Gas, konnten die Euphorie aus dem Viertelfinal-Pokalsieg gegen den Ligakonkurrenten Dortmund, der punktgleich mit Schwelm die Liga anführte, ins Spiel mitnehmen.
Von Beginn an trafen die Lions alles, verwandelten gleich im ersten Viertel neun Dreipunktwürfe. Die Teamleistung war einfach top. Gladbach spielte mit Herz und Selbstvertrauen. Zur Halbzeit lag das Team von Trainer Björn Gieseck so mit 46:41 vorne. Vor dem letzten Viertel führte die junge Gladbacher Mannschaft gar mit 72:63.
„Die Stimmung ist bestens“, hatte Gieseck vor der Partie gesagt. Nach dem Spiel war die Stimmung noch besser. Und dazu gab es allen Grund. Schließlich ist Schwelm seht stark besetzt, startete souverän in die Saison und verstärkte sich vor Weihnachten noch einmal personell. Seither gehören auch die zweitligaerfahrenen Raphael de Vol und Benjamin Rust zum Team der Baskets, die konzentriert am Aufstieg in die Liga Pro B arbeiten. Für Sebastian Egelhoff, Manager der Lions, „ist Schwelm die am besten besetzte Mannschaft der Klasse: „Das Team ist mein Topfavorit auf den Titel.“ Trotzdem erwartete Egelhoff „ eine ähnlich enge Partie wie gegen Dortmund und hoffte auf einen knappen Sieg seines Teams. Seine Hoffnungen wurden Realität. Eine schöne Wahrheit, an die im Vorfeld so richtig niemand geglaubt hatte.
Lions: Brad Shove (27), Clayton Longmire (19), Max Dohmen (16), Chet Johnson (16), David Skibba (6), Patrick Gruhn (3), Kai Bonzelett, Fabian Kamphausen.
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