Basketball: Lions: zwei Siege und verschiedene Blickwinkel
zuletzt aktualisiert: 18.02.2008Ein perfektes Wochenende hatten die NVV Lions. Im WBV-Pokal zogen sie durch einen 73:72 (44:27)-Erfolg über den TuS Meckenheim ins Finale. Gestern besiegten sie in der Regionalliga die Bergheim Bandits 95:56 (48:27).
Während Manager Sebastian Egelhoff den Pokalerfolg als „Zittersieg“ beschrieb, hatte Trainer Björn Gieseck „zu keinem Zeitpunkt Sorge, das Spiel verlieren zu können.“ Die Halbzeiten waren unterschiedlich wie die Sichtweisen der Führungsspitze der Lions. In der ersten Hälfte überzeugten die Löwen: In der Zweiten ließen sie sich einlullen. Aus einem 44:27 wurde ein 59:46, der sieglose Regionalligaletzte aus Meckenheim roch Lunte, traf plötzlich auch von der Dreierlinie und verlor letztlich mit nur einem Punkt. Wieder war es Brad Shove, der mit seiner Treffsicherheit keine vier Sekunden vor Ende der Partie den Sack zumachte. Während Egelhoff wetterte, „die zweite Halbzeit unserer Mannschaft war eine absolute Frechheit, es ist eine Schande mit so einer Leistung das Finale zu erreichen“, war Gieseck recht entspannt und freute sich, dass sein Team „nach zuletzt sechs Jahren wieder im Finale steht.“
Gestern war mit Bergheim auch nicht gerade einer der stärksten Regionalligisten zu Gast in Mönchengladbach. Die Bandits befinden sich in Abstiegsnot und „sind gerade deshalb nicht zu unterschätzen“, so Gieseck vor der Partie. Der immer noch enttäuschte Egelhoff hingegen „forderte Rehabilitation für die peinliche Vorstellung gegen Meckenheim“. Für den Bergheimer Spielertrainer Marco Fuchs war es eine Heimkehr an seine alte Wirkungsstätte. Für Gieseck ein Wiedersehen mit seinem alten Clubkameraden Derrick Freeman, die beiden hatten in Düsseldorf die Saison 2005-2007 gemeinsam in der Bundesliga gespielt. Und für Kai Bonzelett war es aufgrund seiner herausragenden Leistung ein toller Tag. Lions: Brad Shove (23/26), Clayton Longmire (14/11), Chet Johnson (11/18), Max Dohmen (10/9), Kai Bonzelett (7/10), Fabian Kamphausen (5/7), David Skibba (3/13), Ibrahim Polat (0/1), Axel Gruhn, Patrick Gruhn, Franz Wolf.
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