Basketball: Löwen müssen im Pokal sieben Punkte aufholen
VON JUDIT HÖTTGES - zuletzt aktualisiert: 06.03.2008Schlagen konnten die NVV Lions die Schwelmer Baskets im Hinspiel des WBV-Pokalfinals nicht. Sie unterlagen beim Regionalliga-Spitzenreiter 83:90 (41:38). Schwelm bleibt damit in dieser Saison zu Hause weiterhin ungeschlagen.
Doch die Löwen hielten gegen die Baskets richtig gut. „Das heißt, wir müssen das Rückspiel am Montag bei uns mit mindestens sieben Punkten Differenz gewinnen. Und ich bin optimistisch, dass wir das hinkriegen“, sagte Lions-Trainer Björn Gieseck im Anschluss an das erste Spiel des Pokal-Endspiels.
Das erste Viertel verloren die Löwen mit 18:24, zur Pause lagen sie aber mit 41:38 vorn. Die letzten beiden Viertel gingen an Schwelm, das bis zur letzten Minute mit nur drei Punkten führte. „Ein Glückswurf, ein verwandelter Dreier, brachte den Baskets letztlich den sieben Punkte Sieg und so für das Rückspiel ein schönes Polster“, so Gieseck, den das aber „nicht schreckt“. Er will am Montag in Gladbach durch einen entsprechend hohen Sieg für den Pokalsieg und somit für eine kleine Sensation sorgen.
Zuvor müssen die Löwen aber morgen beim TSV Leverkusen 2 im vorletzte Ligaspiel der Saison ran. Und da soll noch einmal am Tabellenplatz gearbeitet werden. Punktgleich mit dem BSV Wulfen und BBV Hagen, die direkt vor Gladbach stehen sind die Lions „nur“ Achter. Südpark Bochum und BB Salzkotten haben nur ein Spiel mehr gewonnen, sind Vierter und Fünfter.
„Da ist noch was drin“, sagt Gieseck. Leverkusen ist Elfter. Allerdings hat der TSV zuletzt in Schwelm auch nur mit sechs Punkten Differenz verloren. „Die sind stark“, weiß Gieseck, „und zu Hause zudem eine Macht. Wir werden aber konzentriert zur Sache gehen, haben das Hinspiel 80:62 gewonnen und wollen den Sieg wiederholen“, so Gieseck, der seinem Team gestern trainingsfrei gab und morgen nach „einem leichten Training heute einen Sieg einfahren will“.
Lions-Punkte im Pokalspiel: Brad Shove (31), Clayton Longmire (18), Max Dohmen (17), Chet Johnson (13), Patrick Gruhn (2), Kai Bonzelett (2).
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