Borussia Mönchengladbach: Martin Stranzls Sicherheitskonzept für Pizarro
zuletzt aktualisiert: 16.11.2011Handball (RP). Gladbach gegen Bremen am Samstag ein Spitzenspiel? Immerhin trifft sich der Tabellenvierte mit dem Dritten. "Das sind Begriffe, die nur die Medien ins Spiel bringen. Wir sagen so etwas nicht. Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen eine gute Vorstellung abliefern", sagt Borussias Abwehrchef Martin Stranzl. Eine gute und möglichst erfolgreiche natürlich, auch gegen Werder.
Gerade für Stranzl und seine Kollegen in der Defensive wird es eine hübsche Herausforderung. Denn Bremens Chef-Angreifer Claudio Pizarro ist aktuell in unglaublicher Form.
"Ich treffe fast alles", sagte er nach seinem Dreierpack zuletzt gegen Köln. Derartiges wollen die Borussen dem Peruaner nicht gönnen. "Er spielt ja schon seit Jahren auf Topniveau, das wissen wir. Aber er kriegt ja auch gute Vorlagen von den anderen. Das müssen wir verhindern und Pizarro möglichst weit vom Tor weghalten", erklärt Stranzl sein Sicherheitskonzept für Samstag. In dieses sind auch die Stürmer Mike Hanke oder Marco Reus aktiv eingebunden. "Alle müssen mitarbeiten", fordert Stranzl.
Das Musketier-Prinzip – einer für alle, alle für einen – macht Borussia in dieser Saison stark. Wie auch die Verkürzung der Zukunft. Denn, dass Werder der Auftakt einer Reihe toller Spiele ist (erst in Köln, dann kommt Dortmund), interessiert Stranzl nicht. "Jetzt ist nur Bremen wichtig", sagt er. Das Spiel auf den Stürmer-Wettstreit Reus gegen Pizarro zu reduzieren, gefällt Stranzl nicht. "Es ist Gladbach gegen Werder, nicht Reus gegen Pizarro. Aber wenn Marco trifft, freut es mich", sagt er. KARSTEN KELLERMANN
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