Basketball: Pokal und Liga: Egelhoff will zweimal siegen
zuletzt aktualisiert: 20.09.2007Erst die Pflicht, dann die Kür, heißt es in dieser Woche für die NVV Lions. Morgen ist erstmal Pflichtprogramm angesagt. In der zweiten Runde des WBV-Pokals tritt der Gladbacher Regionalligist beim Landesligisten Baskets Duisburg an. „Der Pokal im Basketball ist nicht mit dem Fußball-Pokal zu vergleichen“, sagt Löwen-Manager Sebastian Egelhoff. „Da gibt es keine großartigen Überraschungen.“ Von daher kann laut Egelhoff ein Landesligist wie Duisburg einen Regionalligisten wie Gladbach gar nicht schlagen. „Dieses Spiel ist nicht mehr als eine weitere Trainingseinheit. Ohne überheblich zu sein, kann man sagen, dass ist einfach nur ein guter Test für das Spiel am Sonntag.“
Sonntag, 17 Uhr, heißt der Gegner BBV Hagen. Das ist dann die Kür. Denn Hagen ist der Nachfolger des Erstligisten Hagen. „Denen wurde seinerzeit die Lizenz entzogen“, erinnert sich Egelhoff. „Die sind ein Abklatsch der Spitzenmannschaft, der Nachfolgeverein und nicht schlecht. Vor allem im Angriff sind die Jungs echt gut.“
Hagen hat hinter Spitzenreiter Schwelm die zweitbeste Offense der Liga. Gladbachs Stärke wiederum ist die Defense. Da hapert es wiederum beim BBV, die die viertschlechteste Verteidigung haben.
Im Angriff und der Verteidigung sind die beiden Teams demnach sehr unterschiedlich. Ähnlich sind sie sich wiederum in der Struktur. „Hagen ist ein Vier-Mann-Team. Roman Hogräfer und die drei Amis aus Hagen bilden den Kern der Truppe“, so Egelhoff. „Das ist bei uns ähnlich. „Unsere Topscorer sind Clayton Longmire, Brad Shove, Simon Bennett und Max Dohmen. Allerdings haben wir dann noch zweitligaerfahrene Spieler wie die Gruhn-Brüder, Kai Bonzelett und Fabian Kamphausen. Da sind wir klar im Vorteil.“ Von daher will sich Egelhoff, dessen Team in Bestbesetzung antreten wird, von Hagen „nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.“
Zwei Siege sollen für die Lions her. Der erste Freitag gegen Duisburg. Und auch zu Hause gegen Hagen will man siegen, die Kür bestehen: „Das ist umso wichtiger, da wir dann gegen Spitzenreiter Schwelm ran müssen. Da wäre es gut mit einem Sieg im Rücken antreten zu können.“
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