Basketball: Rabenschwarzer Tag der Löwen
zuletzt aktualisiert: 01.10.2007Nicht einmal gegenhalten konnten die NVV Lions beim 64:104 in Schwelm. Ohne Erfolgsdruck beim Spitzenreiter der Regionalliga angetreten, hatten die Löwen auf eine Überraschung gehofft. Doch es wurde ein rabenschwarzer Tag. Schwelm „legte los wie die Feuer“, sagte Lions-Urgestein Axel Gruhn. Nach dem ersten Viertel lag Gladbach bereits mit über 20 Punkten hinten.
An diesem Tag kam aber auch alles zusammen. Clayton Longmire, sonst eine Bank, agierte erstmals unglücklich. Er wurde zwar gut und von zwei Schwelmern gedeckt, aber 13 Punkte waren dann dennoch eine sehr magere Ausbeute. Seine Würfe trafen nicht wie gewohnt. Hinzu kamen frühe Foulprobleme. „Viele ungünstige Dinge, die zusammenkamen“, so Gruhn. Dann fiel auch noch Kapitän Simon Bennett aus. Eine weitere Schwächung für das Team, bei dem an diesem Tag eigentlich nur Brad Shove zu seiner Normalform fand. Der zweite Amerikaner im Gladbacher Team machte 30 Punkte und eine gewohnt gute Partie.
Patrick Gruhn verteidigte ganz ordentlich, vergab aber vorne einfache Bälle und sah ungewohnt unglücklich aus. „Anfangs waren nicht wirklich präsent“, resümierte sein Bruder Axel Gruhn. „Wir lagen schnell mit über 20 Punkten hinten. Da war das Spiel eigentlich schon gegessen. Das zweite Viertel verlief halbwegs erträglich und wir gerieten nicht weiter gnadenlos in Rückstand. Im dritten Quarter baute Schwelm die Führung dann kontinuierlich aus. Da lagen wir so weit hinten, da war dann nichts mehr zu machen.“ Dass Schwelm verdient an der Spitze steht, bewies es eindrucksvoll. „Die Qualität der Spieler war einfach besser, an Erfahrung sind sie auch überlegen“, gestand Axel Gruhn. Lions: Brad Shove (30), Clayton Longmire (13), Max Dohmen (8), Simon Bennett (4), David Skibba (3), Patrick Gruhn (2), Fabian Kamphausen (2), Andreas Ditges (2), Axel Gruhn, Kai Bonzelett, Franz Wolf.
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