Hockey: RSV bleibt mit Sieg im Rennen
VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 07.12.2009Hockey Der Jubel über den Premieren-Sieg war nicht ungetrübt. Ein wenig Frust mischte sich unter die Freude beim Rheydter Spielverein. Das lag allerdings nicht am eigenen Spiel bei Schwarz-Weiß Neuss, das der RSV 7:4 (2:0) gewonnen hatte. Der überraschende Sieg des ärgsten Abstiegskonkurrenten Düsseldorf gegen Krefeld ließ den ersten Dreier der Rheydter in der Hallen-Bundesliga ein bisschen weniger glänzen, denn so beträgt der Abstand zum Nichtabstiegsplatz weiter drei Punkte. "Das ist schon schade. Aber wir können auf der anderen Seite Selbstvertrauen aus unserem Spiel ziehen. Die Mannschaft hat 60 Minuten lang konzentriert gespielt und unsere Linie durchgezogen", sagte Trainer André Schiefer.
GHTC verliert 4:9 gegen Raffelberg
In der ersten Halbzeit kam auch ein wenig Glück dazu, dass der RSV ohne Gegentor in die Pause kam. Doch während Matthias Gräber vorne zweimal traf, machte hinten ein glänzend aufgelegter Marcin Pobuta sein Tor dicht. Und im zweiten Abschnitt ließen die disziplinierten Gäste Neuss nicht mehr herankommen, hatten dank Gräber und Uli Klaus stets mindestens drei Tore Vorsprung. "Wir haben so gut gestanden, dass die Neusser Zuschauer unruhig wurden", sagte Schiefer, dessen Mannschaft schon morgen die nächste Möglichkeit hat, näher an Düsseldorf und Neuss heranzurücken: Um 19.30 Uhr kommt der Crefelder HTC zum Nachholspiel (Halle Viersener Straße). "Krefelds Niederlage in Düsseldorf macht die Sache für uns nicht einfacher, aber wir glauben an unsere Chance", so Schiefer.
Die Chance auf den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga hat der Gladbacher HTC so gut wie verspielt. Nachdem der Tabellenführer DSD Düsseldorf mit seiner Niederlage eine Steilvorlage gegeben hatte, verloren die Gladbacher daheim 4:9 (0:4) gegen den Aufsteiger Club Raffelberg. So sind es vier Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand auf die Spitze. "Natürlich wollten wir noch einmal angreifen, aber vielleicht kann die junge Mannschaft damit noch nicht so richtig umgehen", sagte Florian Kunz. Vor allem die erste Hälfte hatte dem Interimstrainer zugesetzt, da der lethargische GHTC kaum ein Mittel gegen die kampfstarken Gäste fand.
Im zweiten Abschnitt hielt Gladbach dagegen, scheiterte aber immer wieder am starken Raffelberger Torwart Martin Schröder. Erst in der 45. Minute gelang Marcus Funken der erste GHTC-Treffer. "Wir haben alles gegeben, allerdings auch den Torwart warm geschossen", sagte Kunz, der die Mannschaft in dieser Woche wieder an Andrew Meredith übergeben wird.
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