Hockey: RSV und GHTC – punkten und dran bleiben
zuletzt aktualisiert: 04.12.2009Hockey (togr) Entspannung war in den letzten Tagen beim Rheydter Spielverein angesagt. "Wir hatten seit dem Sommer kaum einmal die Zeit, um abzuschalten. Da hat das freie Wochenende gut getan", sagt Trainer André Schiefer. Doch jetzt steht wieder der Abstiegskampf in der Hallen-Bundesliga im Fokus, morgen (16.30 Uhr) muss der noch punktlose Aufsteiger bei Schwarz-Weiß Neuss antreten. "Neuss lebt sehr stark von Stürmer Sebastian Draguhn, dagegen ist auch schwer etwas zu machen. Wir müssen aber noch ruhiger und cleverer spielen als im Hinspiel, wo wir uns zu viele Konter gefangen haben", sagt Schiefer, der selbst lange Jahre in Neuss Trainer war.
"Ich sehe eine gute Chance für uns. Wir müssen auch punkten, um Düsseldorf ein wenig ins Wackeln zu bringen. Nur ein Sieg gegen den DHC wird nicht reichen", so Schiefer zum wohl ärgsten Konkurrenten im Abstiegskampf, der bislang nur drei Punkte gesammelt hat und noch nach Rheydt kommt. Auch der Gladbacher HTC möchte am Wochenende punkten, um sich in der Zweiten Liga die Chance auf ein Endspiel zu bewahren. Denn nur wenn der Club Raffelberg in eigener Halle (Sonntag, 14 Uhr) geschlagen wird, ist der DSD Düsseldorf (derzeit sechs Punkte Vorsprung) noch in Reichweite. Doch das Spiel gegen den Regionalliga-Aufsteiger ist für den GHTC kein Selbstgänger, wie die Hinspielniederlage gezeigt hat.
"Das war eine bittere Klatsche, Raffelberg war grelliger und hat die Aufstiegseuphorie mitgenommen", sagt Florian Kunz, der ein letztes Mal Andrew Meredith auf der Trainerbank vertreten wird. Er möchte seine Mannschaft gut auf den Gegner einstellen und hofft, dass "die Jungs konstanter auftreten als in den bisherigen Auswärtsspielen". Zumindest die Heimpartien haben die Gladbacher bislang klar für sich entschieden.
Bereits vor den Herren möchten die Damen des GHTC den nächsten Heimsieg erringen. Gegner am Sonntag um 11.30 Uhr ist der Düsseldorfer SC. "Natürlich wollen wir drei Punkte holen, aber wir dürfen in dieser Liga niemanden unterschätzen", sagt Trainer Achim Krauß, der sich eine weitere spielerische Steigerung erhofft: "Der Spielaufbau war unser Manko, ist aber schon besser geworden. Wir müssen Geduld haben und dann ein paar gute Angriffe fahren."
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