Handball: Trennung der letzte Ausweg
zuletzt aktualisiert: 26.11.2007Handball-Zweitligist hat sich gestern von Trainer Olaf Mast getrennt. Grund ist die anhaltende Erfolglosigkeit, die den TVK nach zwölf Niederlagen in 13 Spielen ans Tabellenende brachte. RP-Mitarbeiter Andreas Gruhn sprach mit Olaf Mast.
Haben Sie gekündigt, oder hat der TVK Ihnen den Stuhl vor die Tür gesetzt?
Mast Wir haben uns am Sonntagmorgen getroffen, eineinhalb Stunden miteinander gesprochen und uns dann in beiderseitigem Einvernehmen getrennt.
Wann ist Ihr Entschluss gereift, nicht mehr Trainer beim TVK zu sein?
Mast Am Samstagabend nach dem 25:28 gegen Bittenfeld. Wir haben das vierte Heimspiel, das wir gewinnen mussten, auf die selbe Art und Weise verloren. Da kam mir der Gedanke, dass wahrscheinlich nur ein neuer Trainer helfen kann. Dass das der letzte Ausweg ist, damit der Verein die Kurve noch kriegt. Ich selbst hätte gerne weitergemacht.
Sie sind der erfolgreichste Trainer, den der TVK in 107 Jahren hatte, tragen aber die Verantwortung für den nicht zweitliga-reifen Kader. Sind Sie jetzt verbittert über den Abschied oder erleichtert?
Mast Ich gehe nicht im Groll, sondern wünsche der Mannschaft und dem Verein alles Gute. Korschenbroich ist mir in meiner Zeit als Spieler und Trainer sehr ans Herz gewachsen. Aber eben deshalb ist es wohl das Beste, das die Mannschaft neue Impulse kriegt.
Wer wird Ihr Nachfolger?
Mast Ich übergebe heute die Leitung erstmal an meinen Co-Trainer Dirk Wolf. Wer dann neuer Cheftrainer wird und wann das sein wird, das kann ich nicht sagen. Das ist auch nicht meine Sache.
Wie geht es bei Ihnen weiter?
Mast Ich habe ja noch einen Job bei der Sparkasse, der mich in Anspruch nimmt. Ich bin also nicht arbeitslos. Sportlich muss ich jetzt erstmal die letzten Monate verarbeiten. SEITE D3
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