Handball: Wer wird Rekord-Stadtmeister?
VON ANDREAS GRUHN - zuletzt aktualisiert: 31.12.2009Wenn am kommenden Sonntag in Giesenkirchen die derzeit besten Mannschaften der Stadt in der Endrunde der Stadtmeisterschaft aufeinander treffen, ist es kein gewöhnliches Turnier.
Es ist einerseits die 20. Auflage seit 1990, es sind erstmals seit Turnierbeginn nur Vereine dabei, die schon einmal den Wanderpokal der Rheinischen Post gewonnen haben, und es geht um ein besonderes Duell zwischen den Traditionsvereinen Borussia und dem TV 1848: Wer wird neuer Rekordmeister?
Wer am Sonntag das Turnier in der Halle am Asternweg gewinnt, darf sich mit diesem Titel schmücken. Der "18" brachte es zwischen 1990 und 2001 auf acht Siege, die Borussen zwischen 1996 und 2009 ebenfalls auf acht Titel. Dazu sind mit der Turnerschaft Lürrip (Sieger 2008) und dem HSV Rheydt (Sieger 1998) zwei weitere ziemlich ambitionierte Landesligisten dabei.
Zwar sind die Borussen allein schon als Oberligist hoher Favorit auf den Titel, doch die Mannschaft von Trainer Zoran Cutura hat ihre Probleme. Wegen Operationen fehlen Bennet Johnen und Marco Schmidt.
Unklar ist, ob Torwart René Mayeur wieder mitwirken wird. Zudem dürften die Borussen müde sein: Bereits am Samstag spielen sie um den Einzug in die zweite Runde des Westdeutschen Pokals gegen den Stolberger SV (Anwurf 18.30 Uhr, Viersener Straße). "Und in einer Spielzeit von 20 Minuten kann alles passieren", mahnt Borusse Martin Kuhlen.
Gar neunfacher Titelgewinner – allerdings bei den Frauen – ist der Rheydter TV. Der Oberligist ist jedoch nicht der alleinige Favorit am Sonntag. Denn Verbandsligist Turnerschaft Lürrip ist heiß auf seinen dritten Titelgewinn.
Das prestigeträchtige Duell war in den vergangenen Jahren stets offen und spannend. Außenseiter sind die beiden Bezirksligisten ATV Biesel und HSG Rheydt/Geistenbeck. Frauen und Männer spielen im Wechsel. Los geht es um 11 Uhr, das letzte Spiel wird um 16.30 Uhr angepfiffen.
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