Nettetal: ABK sagt nicht grundsätzlich Nein zur Liste
zuletzt aktualisiert: 29.10.2009Nettetal (RPO). Auch die ABK hält es für möglich, eine Listenverbindung mit der SPD im Stadtrat einzugehen. Die endgültige Entscheidung falle allerdings nicht vor dem 2. November, erklärten ABK-Vorsitzender Heinz-Gerd Färvers und der Fraktionsvorsitzende Hans Overhage gestern. Es bleibt also spannend: Der Rat kommt am 3. November zur ersten Sitzung zusammen. "In vielen organisatorischen Punkten wurde bei den Gesprächen Übereinstimmung erzielt", so die ABK-Leute. Es müssten allerdings noch einige Rechtsfragen geklärt werden, bevor raus sei, ob es zu einer Listenverbindung komme.
Eine klare Absage erteilt die ABK-Fraktion hingegen schon jetzt einem einheitlichen Wahlvorschlag für die Besetzung der Ausschüsse. Die ABK werde in der konstituierenden Sitzung des Stadtrates dagegen stimmen, kündigte Färvers auf RP-Anfrage an. ABK habe in den vergangenen Wochen mit SPD, FDP und Grünen Gespräche über Listenverbindungen geführt. Funkstille herrschte mit der CDU. Die ABK spricht davon, ausgegrenzt worden zu sein. "Wir hatten das Gespräch über Kaldenkirchens Ortvorsteher mit der CDU gesucht", so Färvers. "Da wurde uns gesagt: ,Es gibt einen Fraktionsbeschluss: Wir reden nicht mit ABK.'" Diese Ablehnung habe die Kaldenkirchener Wählergemeinschaft überrascht. "Das war kein guter Stil der CDU", kritisierte Färvers. Immerhin habe jeder vierte Kaldenkirchener der ABK bei der Kommunalwahl seine Stimme gegeben.
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