Nettetal: Bis an die Leistungsgrenze
zuletzt aktualisiert: 03.08.2010Nettetal (RPO). Freunde des Pferdesports erlebten ein wunderbares Reit- und Springturnier an der Lüthemühle. Tausende Menschen wurden während der vier Tage unter dem Motto "Spiel-Sport-Spannung- Eleganz" unterhalten. RP-Mitarbeiter Paul Offermanns sprach mit Leo Hoffmanns (59), Geschäftsführer im Reit- und Fahrverein Lobberich.
Wie viele Stunden waren ihre Mitglieder im Einsatz?
Hoffmanns Jeder von uns hatte jeden Tag locker seine zwölf Stunden – wenn nicht noch mehr.
Wie viele Helfer waren im Einsatz?
Hoffmanns An die 50. Ohne die hätten wir das große Turnier überhaupt nicht schultern können.
Ist das den Mitgliedern überhaupt zuzumuten?
Hoffmanns Wir haben sie dazu motiviert. Und wir haben doch alle ein Ziel vor Augen: den Pferdesport. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass unser Verein von dieser Veranstaltung profitiert und somit auch unsere Mitglieder.
Inwieweit geben Sie das den Vereinsmitgliedern zurück?
Hoffmanns Wir fördern mit dem Erlös außersportliche Freizeitaktivitäten unserer Mitglieder. Wir bezuschussen Lehrgänge unserer Reiter. Es wird nicht nur der Turniersport gefördert, sondern auch der Breitensport, damit jeder im Verein etwas davon hat.
Was zieht bei Ihrer Veranstaltung Besucher ganz besonders an?
Hoffmanns Das sind die Flutlichtabende speziell für die große Dressur und tags darauf mit dem Barrierenspringen. Das lockt Pferdesportler über die Grenzen des Kreises Viersen hinaus an. Gerade an diesen Abenden gingen unsere Helfer fast an ihre Leistungsgrenze, weil sie bis weit nach Mitternacht gefordert waren. Am Samstag ging es sogar weiter mit der Riders-Party.
Welche Bilanz ziehen Sie?
Hoffmanns Dank zahlreicher Sponsoren konnten wir die Veranstaltung in dieser Größenordnung überhaupt durchführen. Die Reitanlage an der Lüthemühle wird immer wieder gut angenommen. Sie garantiert großen Sport für beide Seiten, Teilnehmer und Besucher.
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