Kommentar: Bitte keine Mätzchen mehr
VON LUDGER PETERS - zuletzt aktualisiert: 05.11.2009Kommentar (RPO). Der Berg kreißte, gebar aber nicht einmal eine Maus. Dafür hatten einige Geburtshelfer hinterher die Nabelschnur, an der nichts hing, um den Hals gewickelt. Vor dem Selbsterdrosseln stand dann doch die zeitige Erkenntnis, dass nicht alles, was man sich ausrechnet, in der Summe zum Erfolg führt. Hoffentlich erspart der Rat in seiner Gesamtheit Nettetals Bürgern künftig weitere Mätzchen, die nicht nach neuer Politik, Basisdemokratie oder anderen Ideen, sondern nach kindlicher Sandkasten-Eifersucht riechen. Die Lage der Stadt ist viel zu ernst, als dass auch nur einen Bürger interessieren wird, wer wem was wie auswischt oder welches Pöstchen wer wem weggeschnappt hat. Der Wähler hat das Recht darauf, jetzt ganz schnell zu erfahren, wie es in Nettetal weitergeht. Mal sehen, ob bei den Millionenlöchern, die sich da auftun, auch so famos gerechnet werden kann wie in den politischen Hinterzimmern seit der Kommunalwahl.
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