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Nettetal: Den Glaubensweg gehen

VON ANGELIKA RITZKA - zuletzt aktualisiert: 19.03.2009

Nettetal (RPO). Erstmals findet in Nettetal ein "Abend der offenen Kirche" mit den sieben katholischen Gemeinden statt. Er ist ein Höhepunkt der GdG-Glaubenswochen. Alle sollen kommen, unabhängig von Konfession und Kirchennähe.

St. Clemens Kaldenkirchen (hinten) macht mit beim Abend der offenen Kirchen in Nettetal.   Foto: RPO
St. Clemens Kaldenkirchen (hinten) macht mit beim Abend der offenen Kirchen in Nettetal. Foto: RPO

Solch eine Nacht hat Nettetal noch nicht erlebt: Alle katholischen Gotteshäuser sind am Freitag, 20. März, bis Mitternacht geöffnet. Überall erwartet die Besucher Musik, Andacht, aber auch Stille und Meditation. "Der Abend ist eine Chance für jeden, der sich auf den Weg macht", lädt Pastor Günter Puts alle Nettetaler unabhängig von Konfession und Kirchennähe zum Besuch und zu einer sakralen Rundreise durchs Stadtgebiet ein. "Auf den Glaubensweg gehen", so umschreibt Pastor Puts die Intention des Abends der offenen Kirchen. Mit der gemeinsamen Aktion setzen die sieben katholischen Kirchengemeinden Nettetals im Rahmen ihrer Glaubenswochen ein deutliches Signal der Zusammengehörigkeit.

Info

Wissenswertes

Wann 20. März, 19 bis 24 Uhr

Wo St. Anna Schaag, St. Lambertus Breyell, St. Peter und Paul Leutherheide, St. Lambertus Leuth, St. Clemens Kaldenkirchen, St. Sebastian Lobberich, St. Peter Hinsbeck

Extra Die Alte Kirche in Lobberich ist ebenfalls zum Gebet und zur Besinnung geöffnet

Koordinator Paul Syben

Gleichzeitig wollen sie die Menschen erreichen und berühren. "Wir möchten Kirche erlebbar machen für diejenigen, die bislang nicht so viele Berührungspunkte mit ihr haben", wirbt Pastor Puts für den Besuch am Freitagabend. "Wir öffnen die Türen weit." Besucher aus Nachbargemeinden, aber auch Rundreisende sind willkommen. Ein Kommen und Gehen ist in den fünf Stunden ausdrücklich erwünscht. "Jeder kann bleiben, so lange er möchte." Die Besucher erhalten die Möglichkeit, "sich den ganzen Abend auf das einzulassen, was kommt", so Pastor Günter Puts. Dazu zählen unter anderem Kirchenrundgänge, die Aufführung geistlicher Musik, Andachten, Meditationen, Nachtgebete, aber auch das Erleben von Stille.

Er ist sich sicher, dass die Vorbereitungsteams der einzelnen Gemeinden ein solch großes Angebot vorhalten, dass jeder sich angesprochen fühlt, der Neugierde und Interesse verspürt, sich auf Kirche einzulassen. Deshalb wird es an dem Abend keinen klassischen Gottesdienst geben. Vielmehr steuern alle Gruppen der Gemeinde einen 30- bis 60-minütigen Beitrag bei. "Der Glaube soll den Menschen ein gutes Gefühl vermitteln", sagt Pastor Puts. So sollen die Kirchenbesucher aus der Bandbreite der Veranstaltungen schöpfen, sich diejenigen heraussuchen, die ihnen besonders zusagen – und schließlich feststellen "Das tut mir gut".

Jede Gemeinde hat für ihre Kirche ein eigenes fünfstündiges Programm vorbereitet. "Jeder bringt sich auf seine Weise mit seinen Talenten ein", so Puts. Auch das soll den Besuchern Kirche und Gemeindeleben nahe bringen. "Wir haben riesige Schätze", sagt Pastor Puts. "Die möchten wir weitergeben." FRAGE DES TAGES

Das Programm jeder Kirchengemeinde findet sich unter www.sankt-lambertus-breyell.de/gdg/glaubenswochen-in-der-gdg.html

Quelle: RP

 
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