Nettetal: Der Politik bleibt jetzt Spielraum
zuletzt aktualisiert: 30.04.2009Nettetal (RPO). Die Elterninitiative ist noch am Abend ihrer Gründung abgerückt von der ursprünglichen Forderung, eine zweite Gesamtschule in der Stadt zu errichten. Sie fordert jetzt richtigerweise, den viel zu lange weggewischten Willen von Eltern zu respektieren und die Schulform zu bieten, die nachgefragt wird. So hat Bildung etwas mit Markt zu tun. Manager, die den Markt ignorieren und die gewandelte Wirklichkeit nicht wahrhaben wollen, fahren ihr Unternehmen an die Wand. Das droht auch Politikern, wenn am Wahltag abgerechnet wird. Nettetals Stadtrat sollte aufhören, die Bürger gängeln zu wollen. Die Elterninitiative lässt der Politik einen angemessenen Spielraum zur Gestaltung. Das ist klug. Es ist gleichgültig, wie viele Unterschriften im Rathaus abgeliefert werden. Die echten Anmeldezahlen sprechen für sich. Es muss Schluss sein damit, sie umzuinterpretieren und sich zurecht zu biegen. LUDGER PETERS
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