Nettetal: Die richtige Entscheidung
zuletzt aktualisiert: 18.08.2008Nettetal (RPO). Man sollte in Nettetal den Verantwortlichen dankbar sein, dass sie den Rettungssanitätern ein Fahrsicherheitstraining ermöglicht haben. Die hohe Zahl an Unfällen bundesweit allein wäre Argument genug. Aber es wird oft unterschätzt, unter welchem Druck die Männer und Frauen vor, während und nach einem Einsatz stehen. Die Fahrt mit Martinshorn und Blaulicht gilt unter Verkehrspsychologen als ungemein anspruchsvoll und ist etwas völlig anderes als das einigermaßen entspannte Fahren sonst – bei allem anderen Verkehrsdruck. Das absolut sichere Beherrschen der Fahrzeuge ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Retter tun, was ihre Aufgabe ist: Retten und nicht etwa gefährden. Insofern hat Wolfgang Sieling Recht: Routine kann töten. Daher wären die Wiederholung und Vertiefung des Trainings gut investiert – ob Geld oder Zeit. LUDGER PETERS
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