Nettetal: Die RP im Unterricht
VON KATHARINA SCHMÜLLING - zuletzt aktualisiert: 28.09.2010Nettetal (RPO). Die Klasse 8a des Werner-Jäger-Gymnasiums nimmt am Projekt "Zeitung in der Schule" von Rheinischer Post, Volksbank und Vodafone teil. In den nächsten Wochen werden die Schüler dabei auch selbst zu Reportern.
Wie kommen Redakteure an ihre Informationen? Was verdient ein Redakteur und was macht er eigentlich den ganzen Tag? Wie lange braucht die Zeitung, bis sie beim Leser ist? Die Klasse 8a des Werner-Jaeger-Gymnasiums hatte sich zum Auftakt des Projekts "Schüler lesen Zeitung" der Rheinischen Post, Vodafone und der Volksbank RP-Mitarbeiterin Katharina Schmülling in die Klasse eingeladen.
Erster Einsatz als Reporter
Ihre Hausaufgaben hatten die Achtklässler gemacht und stellten eine Menge Fragen. Und so erfuhren sie eine Menge aus dem Alltag einer Redaktion und bekamen Tipps für ihren eigenen ersten Einsatz als Reporter. Denn auch das gehört zum Projekt "Schüler lesen Zeitung": Bewaffnet mit Kuli, Block und Digitalkamera sollen sich die Schüler selbst aufmachen und ein Thema ihrer Wahl recherchieren und darüber einen Artikel schreiben.
Das Projekt
Sechs Wochen bekommen die Schüler die Rheinische Post geliefert. Dazu gibt es Unterrichtsmaterialien für die betreuenden Lehrer,
Die Projektpartner der Rheinischen Post, Volksbank und Vodafone machen zusätzlich Angebote an die Schüler. Sie bieten außerdem Themen an, die für die eigenen Artikel der Schüler interessant sein können.
Michael weiß schon, worüber er schreiben will. Auf die Frage, womit er sich denn am besten auskennt und was ihn besonders interessiert, antwortet er spontan: "Essen". Erst lachen seine Mitschüler, aber dann wird schnell klar: Michael schreibt wohl tatsächlich über ein Thema rund ums Essen. Ob es die Reportage vom Praktikum bei McDonalds wird, wie sein Lehrer Hanno Eckers spontan vorschlägt, weiß er noch nicht: Aber eine Idee für seinen Artikel hat er immerhin schon. Alle anderen machen sich in den nächsten Wochen auf die Suche nach einem spannenden Thema für ihren ersten selbst geschriebenen Artikel. Hanno Eckers wird im Unterricht mit seinen Schülern noch über Form und Inhalt der Artikel sprechen, bevor die 8a selbst loslegen kann.
Die Jugendlichen stellten aber nicht nur Fragen, sie beantworteten auch gerne die Fragen der RP-Mitarbeiterin. "Ich blättere die Zeitung durch und lese die Artikel, deren Überschriften ich spannend finde", erzählte Julia. "Ich lesen nicht alle Berichte bis zum Ende", sagte Moritz. Daraus konnten die jungen Reporter gleich lernen: Ihre Artikel sollten spannend geschrieben sein – und zwar vom Anfang bis zum Schluss.
Aber die Schüler diskutierten nicht nur über die Rheinische Post. Entspannt und Kekse kauend, die Hanno Eckers extra zum Lese-Start mitgebracht hatte, blätterten und lasen die Schüler ausgiebig in ihrer Lokalzeitung. Das sollen sie auch in den kommenden Wochen regelmäßig tun: Sechs Wochen lang bekommen die Achtklässler wie insgesamt 1700 Schüler im Kreis Viersen nun täglich die Zeitung in ihre Klasse geliefert.
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