Nettetal: Eine unendliche Geschichte
zuletzt aktualisiert: 06.08.2009Nettetal (RPO). Rudi Wilmen, Leiter Berufskolleg am Standort Lobberich und im Karneval einer der "3 Fründe": Als Kempener ist und bleibt meine Heimatstadt Kempen. Seit 1985 jedoch ist meine zweite Heimatstadt Nettetal geworden.
Der Grund, nach Nettetal zu ziehen, war mein Arbeitsplatz, das Berufskolleg Kempen in Lobberich. Dort habe ich meine "Lehrerlaufbahn" im Oktober 1978 begonnen und wurde vom Kollegium sehr herzlich aufgenommen. Sehr schnell stand mein Entschluss fest: Hier will ich Schulortleiter werden. Zum Schuljahr 2004/2005 löste ich meinen Vorgänger Heinz Haan ab und leite die Schule seitdem mit viel Freude.
Mein Nettetal wurde auch sehr schnell meine Nachbarschaft, in der ich als Zugezogener von Anfang an sehr herzlich aufgenommen wurde. Mein Entschluss, mich dauerhaft hier niederzulassen, reifte sehr schnell! Nachdem ich auch meine Gattin davon überzeugen konnte, von Willich nach Lobberich zu ziehen, und mein direkter Nachbar der Bauunternehmer H. Camps war und ist, wurde in Rekordzeit von fünf Monaten im Jahr 1993 unser Eigenheim direkt nebenan schlüsselfertig errichtet.
Mein Nettetal ist natürlich auch der Karneval! Wenn wir als "Drei Fründe" in Lobberich, Hinsbeck oder Kaldenkirchen auf der Bühne stehen dürfen, haben wir jedes Mal ein absolut unterschiedliches Publikum, dem wir mit anderem Programm versuchen, gerecht zu werden. Ganz toll ist für uns, dass wir – trotz der üblichen Frotzeleien gegen Lobberich – überall sehr freundlich aufgenommen werden. In Kaldenkirchen und Hinsbeck ist der Sitzungskarneval wieder eine echte Größe geworden.
Mein Nettetal, eine unendliche Geschichte, denn "Nettetal ist (viel) mehr"!
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