Nettetal: Für keine Mensa einen Cent mehr
VON LUDGER PETERS - zuletzt aktualisiert: 04.12.2008Nettetal (RPO). Ob größer oder kleiner, ob so oder so ausgestattet – die Mensen für das Werner-Jaeger-Gymnasium in Lobberich und im Schulzentrum Kaldenkirchen dürfen keinen Cent teurer werden als veranschlagt. Dies machte der Ausschuss des Nettebetriebs in seiner jüngsten Sitzung unmissverständlich deutlich. In Kaldenkirchen werden 650 000 Euro für die gemeinsame Mensa von Real- und Hauptschule verbaut, in Lobberich stehen 850 000 Euro zur Verfügung. 300 000 Euro schießt das Land für beide Vorhaben zu.
Betriebsleitung und Ausschuss sind sich hinsichtlich der Kosten einig: „Wir möchten nicht an den Wirtschaftsplan heran. Schon der erste Meter zusätzlich am Gymnasium kostet Geld“, bekannte die Technische Betriebsleiterin Susanne Fritzsche. Ausschussvorsitzender Günter Werner stärkte ihr den Rücken. Egal, welche Zusatzwünsche und Forderungen gestellt würden, der Nettebetrieb dürfe um nichts vom veranschlagten Finanzrahmen abrücken, erklärte er. „Dann muss ein Mehrbetrag eben anderswo durch Streichungen im Projekt erwirtschaftet werden“, erklärte er.
Das Gymnasium erhält eine Mensa, die anstelle der kleinen Turnhalle errichtet wird. Im „Untergeschoss“ werden zwei Musikräume, ein Besprechungsraum und Toiletten eingerichtet, darüber wird die teilbare Mensa gebaut. Sie soll ebenso wie der Neubau in Kaldenkirchen außerhalb der Unterrichtsstunden auch anderweitig, beispielsweise durch die VHS genutzt werden können.
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