Großeinsatz an der Gemeinschaftshauptschule Lobberich: Schüler klagten über Übelkeit und Atemnot, nachdem ein Gasgeruch festgestellt worden war.
Bei der ersten notärztlichen Versorgung wurde festgestellt, dass keine Lebensgefahr für die Schüler bestand. Insgesamt 27 Schüler wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.
Die Kreisleitstelle Viersen ließ die Einsatzkräfte für einen Massenanfall für Verletzte vorbereiten.
Bei der Durchsuchung des Schulgebäudes wurde keine Quelle für einen möglichen Gasaustritt gefunden.
Die Schüler der Gemeinschaftshauptschule wurden nach der notärztlichen Versorgung nach Hause geschickt, am Dienstag soll der Unterrich weitergehen.
Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen, die sich in den nächsten Tagen auf die Befragung von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich verdächtiger Wahrnehmungen konzentrieren wird.
Der Einsatz, bei dem 120 Rettungskräfte mit 61 Fahrzeugen vor Ort waren, dauerte drei Stunden.
Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte es an der Gemeinschaftshauptschule einen Gasalarm gegeben.
Damals war eine ammoniakhaltige Flüssigkeit festgestellt worden, die durch einen vermutlichen Schülerstreich in das Gebäude gekommen war.
Die Ermittlungen zu dem jüngsten Vorfall dauern an.