Nettetal: Geld fürs Parkstübchen?
VON LUDGER PETERS - zuletzt aktualisiert: 17.07.2008Nettetal (RPO). Die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche hofft auf Landeszuschüsse für die Sanierung. Im Winter 2009 könnte das Gebäude wieder in Ordnung sein. Es gibt weitere Gespräche mit den Trägern der Altenstuben.
Im Frühjahr könnte mit der Sanierung des Hinsbecker Parkstübchens begonnen werden. Dies kündigte gestern die Stadtverwaltung an. Sie hat nach eigenen Angaben bereits sondiert, ob sie Geld für den Umbau und die Sanierung des Pavillons erhalten kann. Damit reagierte die Stadt auf Forderung aus Hinsbeck, das Gebäude unbedingt zu erhalten.
Sowohl die Hinsbecker CDU als auch der Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) verlangen eine schnelle Entscheidung für das Parkstübchen. Die CDU forderte die Stadt sogar auf, alternative Überlegungen für einen Seniorentreff zu unterlassen. In Trägerschaft der evangelischen Kirche treffen sich im Parkstübchen regelmäßig ältere Menschen, außerdem finden hier Basare und Treffen beispielsweise der Multiple-Sklerose-Gruppe Nettetal statt. Seit dem vergangenen Jahr ist bekannt, dass der Bau dringend saniert werden muss. „Neueste Bautechnik und Wirtschaftlichkeitsüberlegungen führten nicht nur zu Sanierungsvarianten“, teilte die Stadt gestern mit. Sie habe auch einen Neubau auf dem Grundstück geprüft.
Für ältere Bürger
Parkstübchen Pavillonbau am Friedens- und Kanzlerpark, ganz in Näher der evangelischen Kirche.
Treffpunkt Regelmäßig für ältere Bürger („Altenstube“) sowie für andere sozial orientierte Gruppierungen.
Träger der Altenstube ist die evangelische Kirchengemeinde in Hinsbeck.
Wie berichtet, arbeitet die Stadt an einem Rahmenkonzept für die Seniorenarbeit. Sie untersucht dabei auch den Raumbedarf in den Stadtteilen. Der Sozialausschuss beschloss das vom Ersten Beigeordneten Armin Schönfelder vorgelegte Konzept im Mai. Im Oktober wird der Ausschuss sich inhaltlich mit der räumlichen Situation der Begegnungsstätten befassen. Die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche erwartet für September Antwort auf eine Anfrage bei der Bezirksregierung, ob Nettetal Geld aus einem Förderprogramm des Landes erhält. Es winken immerhin 30 Prozent als Zuschuss für Umbau und Sanierung. Die anderen Kosten müsste der Rat im Wirtschaftsplan des Nettebetriebes zur Verfügung stellen.
Nach einem mit den Trägern der Seniorenarbeit abgestimmten Zeitplan folgen im August und September weitere Gespräche, also auch mit der evangelische Kirche. Dabei geht es um die künftige Ausrichtung der Seniorenarbeit und räumlichen Anforderungen. Über den Wirtschaftsplan des zuständigen Nettebetriebs entscheidet im Dezember der Rat. Sollten Fördermittel fließen, könnten die Arbeiten vom Frühjahr bis zum Winter ausgeführt werden. Für die Übergangszeit müssten die Stadt und die Kirchengemeinde den Seniorentreff so lange anders unterbringen
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