Nettetal: "Hoffen, dass wir mit Null rausgehen"
zuletzt aktualisiert: 07.09.2010Nettetal (RPO). Schon am Sonntag war auf dem Ten Brinke-Veranstaltungsgelände aufgeräumt worden, gestern ging es weiter: Techniker vom WDR kümmerten sich um den Abbau der Bühne, die Stadt begann damit, die Parkplätze auf den Feldern zurückzubauen und die Schilder abzuhängen. Beleuchtung und Stromversorgung auf dem Konzertgelände sind schon abgebaut, heute will der Bauhof auch die Zäune wieder einpacken. Wie viel der Aufwand für die große Party die Stadt Nettetal gekostet hat, vermochte man gestern noch nicht zu sagen. "Wir müssen erst noch mal mit dem WDR reden und gucken, wie viele Leute wirklich da waren", sagt Stadtsprecher David Lüngen. Momentan gehe man aber davon aus, "dass die Stadt mit einer schwarzen Null aus der Sache rauskommt." Schließlich gebe es auch Einnahmen durch Sponsorengelder und Getränkekonzession. "Das war auch die Erfahrung aus Hückeswagen und Attendorn, dass man die Ausgaben so wieder hereinbekommt", sagt Lüngen. Die Stadt habe Wert darauf gelegt, dass Verpflegungsstände durch Nettetaler Betriebe gestellt wurden, örtliche Vereine kümmerten sich um den Ausschank.
Die Stadt habe nur an wenigen Stellen Geld in die Hand nehmen müssen, "praktisch hat der WDR alles bezahlt", betont Lüngen, "sogar den Strom auf dem Konzertgelände". Landwirte hätten die Felder für Parkplätze zur Verfügung gestellt, Hinweisschilder habe man aus den Nachbarstädten ausgeliehen. Einzig um die Herrichtung der Parkplätze und des Veranstaltungsplatzes, um die Ordner an den Parkplätzen und um die Verpflegung der Helfer von Maltesern, Rotem Kreuz, Feuerwehr und Stadt sowie um die Shuttlebusse habe sich Nettetal selbst kümmern müssen.
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