Nettetal: Jörg Schneider leitet Krankenhaus
zuletzt aktualisiert: 29.06.2009Nettetal (RPO). Seine Ungeduld wollte Jörg Schneider am Samstag erst gar nicht verbergen. Er sei froh, dass er "endlich am Mittwoch" seinen Dienst als Verwaltungsleiter des Städtischen Krankenhauses Nettetal antreten könne, sagte er zu seiner offiziellen Einführung im Rathaus. Der 42-Jährige hat in den vergangenen Wochen mehrfach das haus aufgesucht, und stand längst im engen Kontakt zu Geschäftsführer Christian Wagner und dem früheren Verwaltungsleiter Herbert Wans. Der war nach seiner Verabschiedung vor zwei Jahren eingesprungen, als sich das Krankenhaus von seinem unmittelbaren Nachfolger Immo Lenz getrennt hatte.
Nettetals Bürgermeister leitete danach 18 Monate das Haus, unterstützt von den, wie er ausdrücklich betonte, sehr motivierten und vor allem absolut loyalen Mitarbeitern dort. Auf sie könne sich Schneider hundertprozentig verlassen.
Schneider leitet in Lobberich einen wichtigen Baustein in der städtischen Daseinsvorsorge. Wagner unterstrich vor allen Mitarbeitern des Hauses sowie niedergelassenen Ärzten, Vertretern der Krankenkassen und benachbarter Krankenhäuser, dass das Haus seine Eigenständigkeit behalten werde. Dazu seien Partnerschaften allerdings notwendig und eben die kontinuierliche Fortentwicklung. Über alle Bemühungen, das Haus wirtschaftlich zu leiten, stehe für ihn die Menschlichkeit im Umgang mit den Patienten und untereinander, unterstrich Jörg Schneider. Er kündigte an, den Verbesserungs- und Entwicklungsprozess fortzusetzen. Die ständigen Veränderungen der Rahmenbedingungen in der Gesundheitsstrukturpolitik erschwerten es einem Krankenhaus grundsätzlich die strategische Planung und verlange ein hohes Maß an Flexibilität. Die hatte eingangs die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Beatrix Eikelberg als eines der herausragenden Merkmale des Krankenhauses unterstrichen.
Schneider wird Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH und gleichzeitig auch der Nette-Vital GmbH. Mit seiner Familie wird er an die Brabanter Straße nach Lobberich ziehen. "Ich kann zu Fuß zur Arbeit gehen", berichtete er. Privat wird er seine knapp bemessene Zeit seiner Frau und der zweijährigen Tochter widmen. Er joggt gerne, spielt Badminton und Squash. Den Niederrhein kannte Schneider bisher nicht, "lediglich Düsseldorf", gestand er. Seine ersten Eindrücke von Nettetal und der Landschaft seien ausgezeichnet. Der gebürtige Limburger ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und Gesundheitsökonom. Er studierte in Darmstadt. Berufsbedingt lebte er danach in Trier, Hamburg, Bad Berleburg und Paderborn.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


