Nettetal: Massives Aalsterben im Wittsee gemeldet
zuletzt aktualisiert: 14.08.2009Nettetal (RPO). Ein rätselhaftes Aalsterben im Wittsee beschäftigt die Behörden. Am Wochenende waren bereits fünf Aale tot von Anglern und Wassersportlern im See entdeckt worden. Gestern wurde die Kreisverwaltung darüber informiert, dass 60 bis 70 Kilogramm toter Aale sichergestellt wurden. Die Fachbehörden und Vertreter der Fischerei wollen sich heute ein Bild an Ort und Stelle machen.
Erklären können sich die Fachleute dies bisher nicht. Noch in der vergangenen Woche hatte der Kreis als untere Wasserbehörde Wasserproben aus Wittsee und Poelvenn im Labor des Niersverbandes untersuchen lassen. "Es gab keine negative Auffälligkeiten. Vielmehr wurde ein Sauerstoffgehalt von über 150 Prozent ermittelt", erklärte gestern ein Vertreter der Kreisverwaltung. Auslöser der Untersuchungen war das massenhafte Wachstum von Algen und anderen Wasserpflanzen auch im Wittsee. Die Pflanzen profitieren von der hohen Reinheit des Wassers.
Vor zwei Jahren gab es im Wittsee ein Brassensterben, das man sich zunächst nicht erklären konnte. untersuchungen der Tier ergaben keinen Einfluss von Gift. Vielmehr gehen Biologen davon aus, dass die Tiere an Laichstress starben.
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