Nettetal: Nettepunkt steht weiterhin zu Hertie
zuletzt aktualisiert: 04.08.2008Nettetal (RPO). Der Verein Nettepunkt und der Lobbericher Werbering unterstützen das Warenhaus „Hertie“ im jetzt angelaufenen Insolvenzverfahren. „Wir gehen bewusst das Risiko ein, dass alle bei Hertie erwirtschaftetetn Beträge auf die Nettecard auflaufen“, sagte Nettepunkt-Vorstandsmitglied Norbert Backes am Wochenende. Backes hatte sie telefonisch mit seinen Vorstandskollegen über das weitere Vorgehen abgestimmt.
Bedeutsamer Partner
Gerade jetzt benötige das Haus die Hilfe der Kunden und seiner Vertragspartner, betonte Backes. Die Nettecard sei einerseits ein wertvolles Marketinginstrument für Hertie, andererseits sei das Warenhaus auch ein bedeutsamer Partner im Geflecht der beteiligten Geschäfte und Betriebe.
Die Nachricht vom Insolvenzantrag habe in der Geschäftswelt „großes Entsetzen“ ausgelöst, berichtete Backes. „Wo man sich des Stellenwerts und der Anziehungskraft eine solchen Hauses gerade für Lobberichs Innenstadt bewusst ist, sind die Sorgen groß. Wenn Hertie aufgeben muss, bricht ein Drittel des innerstädtischen Einzelhandels sowie auch ein Drittel des Puzzles zur Erneuerung der südlichen Innenstadt weg. Diese Entwicklung kann sich Nettetal nicht leisten.“
Der Verein Nettepunkt wird zu Beginn der Woche Kontakt zum Insolvenzverwalter aufnehmen, um sich abzusichern und um weitere Informationen über den Sachstand einzuholen. „Im Augenblick wissen wir nur sehr wenig, im wesentlichen das, was aus den Medien zu erfahren war“, erklärte Backes.
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