Nettetal: Seerosen nicht nur im Nettetaler Wappen
zuletzt aktualisiert: 21.09.2010Nettetal (RPO). Die Sorge um Buchen in Leutherheide, Befürchtungen, an der Secretis gebe es illegale Anglerstege, die Hoffnung auf neue Seerosen fürs Nettebruch und ein Ausblick auf die Naturparkschau 2012 waren Themen im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Nettetal. "Das wird auf Dauer zu einem Problem für die Bäume", warnte Ausschuss-Vorsitzender Guido Gahlings (Bündnis 90/Die Grünen). Gemeint waren alte Buchen auf dem Sportplatz Leutherheide. Größere Mengen Boden-Aushub seien dort gelagert worden. Heike Meinert vom Grünflächenamt erklärte, man habe mit dem Sportverein gesprochen, vermisse beim Verein jedoch Problembewusstsein. Meinert versicherte, man werde "nachhaken", damit der Boden-Aushub von den Buchen entfernt wird, so dass keine Gefahr mehr für die Bäume besteht.
Rolf Spitzkowski (SPD) bat die Verwaltung zu prüfen, ob die Zahl der Anglerstege an der Secretis nahe Leuther Mühle (Pietjesbruch) illegal erhöht worden ist. Der Ausschuss schloss sich seiner Bitte an die Verwaltung an.
Anpflanzung versuchen
Spitzkowski sprach ein weiteres Thema an: das einst prachtvolle Seerosen-Feld auf der Breyeller Seite des Nettebruchs. "Diese Seerosen sind völlig verschwunden", bedauerte der Politiker. Bei der Entschlammung des Bruchs vor etwa 30 Jahren habe man beim Ausbaggern eine Sandbank ausgespart, um das Seerosen-Feld zu erhalten. Die Seerose dürfe nicht nur im Stadtwappen vorkommen, so Spitzkowski. Er rief zu einem neuen Anpflanzungsversuch auf. Sollte dies nicht möglich sein, sollte die Sandbank zumindest mit Reet, Schilf oder Röhricht bepflanzt werden, forderte Spitzkowsi. Wieder bat er die Verwaltung, die Sache zu prüfen.
Mit dem Schwerpunktthema "Wasservolle Wanderwelt" wurde der Naturpark Maas-Schwalm-Nette Landessieger für die Naturparkschau 2012. Als ein zentraler Baustein ist in der Schau das Projekt "Wasser.Blicke.Punkte." vorgesehen. Besondere Orte sollen benannt werden, die das Thema Wasser eindrucksvoll zeigen. "Wir wurden aufgefordert, Ideen zu liefern", erläuterte die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche. Unter den Vorschlägen werden 20 (Wasser-)Orte im Naturpark ausgewählt und einheitlich markiert, so Fritzsche. Aus einem Zwischenbericht geht hervor, dass der Netteverband bereits fünf Orte benannt hat, die Biologische Station sechs und die Stadt drei der "Wasser.Blicke.Punkte". FRAGE DES TAGES
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


