Nettetal: SPD läuft sich für den Wahlkampf warm
zuletzt aktualisiert: 12.01.2009Nettetal (RPO). Kein Kabarett, dafür ein Einpeitschen auf den Wahlkampf: Der Neujahrsempfang der Nettetaler SPD musste ohne Lacher auskommen – das Mönchengladbacher Frauenkabarett „FammFatall“ lag mehrheitlich gesundheitlich darnieder und sah sich gezwungen, seinen Auftritt abzusagen.
Die Spaßmacherinnen waren nicht die einzigen, die an diesem Abend fehlten. Nur zwei Tage nach der für Fraktionsvorsitzenden Bernd Müller-Wirtz katastrophal verlaufenen Kandidatenaufstellung zur Kommunalwahl (RP berichtete), war es Freitagabend lediglich ein kleiner Kreis, der gemeinsam das neue Jahr begrüßte. Etwa 30 Nettetaler, darunter Vertreter von Vereinen und Verbänden, waren in der Stadtbücherei Breyell zusammengekommen. Zu vorgerückter Stunde schaute auch noch SPD-Landratskandidat Lothar Vauth bei den Nettetaler Genossen vorbei. Ortsvereinsvorsitzende Claudia Schürmann gab sich kämpferisch, voller Tatendrang und rief zur Einmütigkeit auf. Es sei Zeit für einen politischen Wechsel und das nicht nur in Nettetal. „Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir es schaffen“, so Schürmann. „Ich bin sicher, dass ich mich auf euch verlassen kann.“
Bei den Vereinen und Verbänden bedankte sich SPD-Kreisvorsitzender Udo Schiefner für ihre geleistete Arbeit. „Ehrenamtliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit“, hob er hervor. Dafür sei es besonders wichtig und sollte deshalb auch stärker gefördert werden. Als besorgniserregend bezeichnete Schiefner das Wegbrechen von Stellen im Kreis Viersen. „Bei der Ansiedlung von Arbeisplätzen ist der Kreis abgehängt worden.“
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