Nettetal: SPD will Kampagne für Erstwähler
VON LUDGER PETERS - zuletzt aktualisiert: 18.02.2009 - 11:38Nettetal (RPO). Sollte die Kommunalwahl auf den 7. Juni fallen, gehen 2664 Jugendliche in Nettetal erstmals zur Wahl. Die SPD-Fraktion hat beantragt, eine überparteiliche Informationskampagne vorzubereiten.
Knapp 1000 Jugendliche sind 16 und 17 Jahre alt, hat die SPD ermittelt. Nach dem Vorbild anderer Städte sollten Politik, Schule, Jugendarbeit und Verwaltung dafür sorgen, dass Jugendliche sich für die Wahl interessieren. Dazu gehöre das Ziel, Wähler und Kandidaten zusammenzubringen.
Die SPD strebt eine möglichst große Wahlbeteiligung der Jugendlichen an. Wünschenswert sei es, dass die Stadtverwaltung mit der Stadtschülervertretung Nettetal, den Schülervertretungen der weiterführenden Schulen sowie Lehrern und Jugendeinrichtungen eine Informationskampagne für Erstwähler entwickelt. Vielleicht sei dies in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung möglich.
„Die Kampagne sollte Antworten auf grundlegende Fragen wie ,Wer und was wird gewählt?’, ,Wer darf wählen?’, ,Wie wird gewählt?’ und ,Warum soll ich wählen gehen?’ liefern, erklärte Fraktionsvorsitzender Bernd Müller-Wirtz. Ein Bündel von Sachinformationen sowie Diskussionen sollen die Kampagne begleiten. „Das Internet spielt als Informations- und Kommunikationsplattform eine entscheidende Rolle“, so der SPD-Politiker. Die Informationen sollten so präsentiert werden, dass Sprache und Aufmachung sich den Gewohnheiten junge Leute anpassen.
Stadt will Konzept vorlegen
Die Stadtverwaltung wird, wie im Zusammenhang mit dem Antrag der SPD im Stadtrat berichtet wurde, sich um eine Kampagne für Erstwähler kümmern und ein Konzept vorlegen. Die Runde der Politiker nahm es zustimmend zur Kenntnis.
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