Nettetal: Sport als Aushängeschild
VON HEINZ-WILLI SCHMITZ - zuletzt aktualisiert: 15.12.2008Nettetal (RPO). Ganz schön sportlich, diese Nettetaler: 18 Stadtmeister in Einzeldisziplinen, fünf Mannschaften und 27 Sportler ehrte jetzt die Stadt für ihre Leistungen. Bürgermeister Wagner betonte die Wichtigkeit des Sports für die Kommune.
Lobberich Bei der 38. Ehrung der Stadtmeister und Spitzensportler in Nettetal ehrten Stadt und Stadtsportverband 18 Stadtmeister in Einzeldisziplinen, fünf Mannschaften und 27 Sportler für besondere sportliche Leistungen im Seniorenbereich. „Diese stolze Bilanz ist ein Beweis für die Leistungsfähigkeit des Nettetaler Sports und gleichzeitig auch ein Ausdruck für die Lebendigkeit der Nettetaler Sportvereine“, sagte Bürgermeister Christian Wagner. „Die sportlichen Erfolge sind dabei auch zu einem Aushängeschild geworden für die Stadt Nettetal als familienfreundliche und sportfreundliche Stadt.“
Zuschüsse der Stadt für den Sport
Der Bürgermeister nahm die Gelegenheit wahr, um auf die Förderung des Sports in Nettetal einzugehen: Für vereinseigene bzw. auf Vereine übertragene Sportstätten wurden 250 000 Euro für Energiekosten und Unterhaltung Vereinseigener bzw. 25 000 Euro für Investitionszuschüsse zur Verfügung gestellt. Für Sporthallen waren es 35 000 Euro an Investitionen 220 000 Euro an Energiekosten, 100 000 Euro für Reinigung, 233 000 für laufende Unterhaltung, 18 000 für Schadensbeseitigungen, 3600 für Versicherungen und 262 000 für Mietzahlungen. Es wurde 27 Euro je Einwohner für den Sport bereitgestellt. Auf der Grundlage der Erhebungen nach einer Bereisung der Stadt mit dem Stadtsportverband wird an einem Sportförderkonzept gearbeitet. Dank galt dem Stadtsportverband, dem 11 342 Sportler in 43 Vereinen angehören.
In der Verbandsarbeit engagieren
Dessen Vorsitzender Willi Wittmann freute sich nicht nur über die Sportler und Gäste, sondern auch die Bereicherung durch das Orchester am Werner-Jaeger-Gymnasium unter der Leitung der „neuen, jungen, erfrischenden und dynamischen Leiterin Yvonne Herter. Zum jetzt für den Sport zuständigen Beigeordneten Armin Schönfelder meinte er: „Wir haben schon einiges zusammen auf die Beine stellen können.“ Der Stadtsportbund-Vorsitzende sprach allen Dank aus, appellierte aber auch an die Sportler, sich in die Verbandsarbeit einzubinden: „Sprechen Sie mich ruhig an, wenn Sie Interesse haben, dies ist sicherlich zum Wohl Ihrer Vereine und später Ihrer Kinder von Nutzen.“
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