Nettetal: Stadt will Sperrungen möglichst gering halten
VON LUDGER PETERS - zuletzt aktualisiert: 16.02.2009Nettetal (RPO). Kürzlich gab es einen Beamten- und Ingenieursauflauf in der Lobbericher Innenstadt. Experten für Tiefbau, Kanal, Gas und Wasser sowie Kräfte des Ordnungsamtes gingen Schritt für Schritt die anstehenden Arbeiten dort durch. Die Bürger, vor allem der Einzelhandel, sollen so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, wenn in der Hoch- und Marktstraße an Ver- und Entsorgungsleitungen sowie an der Gestaltung der Fahrbahnen und des Marktplatzes gearbeitet wird.
Die Verwaltung hat darauf hin einen minutiösen Ablaufplan erarbeitet, den sie jetzt den Politikern im Nettebetriebs-Ausschuss vorlegte. Es wird nach Angaben der technischen Dezernentin Susanne Fritzsche nur punktuelle Sperrungen für den Verkehr geben. "Die wollen wir so weit wie nur möglich vermeiden und dann so komfortabel wie möglich gestalten," betonte die Beigeordnete.
Einwände gegen den Zeitplan und die Verkehrsführung hatte in der Runde niemand. Die Stadt hat eine beträchtliche logistische Leistung zu erbringen, damit ein Rädchen in das andere greift. Verzögerungen würden den gesamten Ablaufplan durcheinander bringen. Deswegen schauen die Verantwortlichen im Augenblick auch besonders aufmerksam, welche Wetterprognosen es gibt.
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten in der Burg- und Robert-Kahrmann-Straße und Arbeiten an Hausanschlüssen in der Düsseldorfer Straße geht es in der Hoch- und der Marktstraße weiter. Der Nettebetrieb hatte bei TV-Durchfahrungen des Kanalsystems erhebliche Schäden festgestellt, die jetzt beseitigt werden. Von Mai bis September befindet sich der Kern der Baustelle vor dem alten Lobbericher Rathaus, wo der frühere Marktplatz wiederhergestellt wird. Bis zum Jahresende wird in der Hochstraße gearbeitet, dann biegt die Baustelle um die Ecke: Der Bereich Breyeller/Johannes-Cleven-Straße wird für das neue Einkaufszentrum hergerichtet.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


