Nettetal: Streik bei Longlife
zuletzt aktualisiert: 05.03.2009Nettetal (RPO). Beschäftigte vom Teppichbodenhersteller Longlife sind gestern in den Warnstreik getreten. Dazu aufgerufen hatte die IG Metall, nachdem die dritte Verhandlungsrunde im Tarifbereich der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie ergebnislos auf den 9. März vertagt worden war. "Die Arbeitgeber haben mit ihrem unzumutbaren Angebot die Zeit der Friedenspflicht verstreichen lassen und es damit auf Konfrontation angelegt", sagt der zuständige Gewerkschaftssekretär Frank Taufenbach für die IG Metall. Nach Ende der Friedenspflicht haben sich insgesamt nach Gewerkschaftsangaben 250 Beschäftigte aus sieben Betrieben in Mönchengladbach, Nettetal und Viersen – hier die Beschäftigten von Weyermann und Söhne – an den Streiks beteiligt. Unter dem Motto "Es geht ums Geld" haben sie die Betriebe vor Schichtende verlassen. Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte und der Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent und eine Vereinbarung über Altersteilzeit.
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