Nettetal: Teures Kreisjugendamt
zuletzt aktualisiert: 02.04.2009Nettetal (RPO). Mehr als 6,8 Mio. Euro muss die Stadt in diesem Jahr an den Kreis überweisen, damit das Jugendamt dort seine Aufgaben wahrnehmen kann. Das sind 700 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr und der FDP entschieden zu viel. "Wir werden künftig mit höheren Personalkosten unseren haushalt managen müssen", erklärte Fraktionssprecher Hans-Willy Troost. Seine Fraktion trage die Entscheidung gerne mit, Schulsozialarbeit und Streetwork zu ergänzen. "Für uns ist jede dieser Positionen wichtig", das gelte auch für die Projektkoordination mit dem Aufgabengebiet Jugend, Familie und Soziales. Aber dies seien letztlich Aufgaben, die in einem Jugendamt angesiedelt sein sollten. "Bauen wir für unsere Stadt an einem zweiten kleinen Jugendamt. Wenn das so ist, dann sollten wir doch schleunigst das Original hereinholen."
Ähnliche Kritik übte auch Bernd Müller-Wirtz für die SPD. Seine Fraktion warte außerdem immer noch darauf, dass der Beschluss umgesetzt werde, einen "quasi Jugendhilfeauschuss" zu installieren. "Wir mahnen das hier an."
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