Nettetal: Unterstützung für Palliativ-Station
zuletzt aktualisiert: 09.08.2008Nettetal (RPO). Mit 4000 Euro aus dem PS-Zweckertrag unterstützt die Sparkasse Krefeld die neue Palliativ-Station des Nettetaler Krankenhauses. Die Umgestaltung des Bereichs schreitet inzwischen weiter voran. Bei einem Rundgang ließen sich Jochem Dohmen und Rainer Buddensiek die Abteilung vom Leitenden Chefarzt Dr. Michael Pauw und Geschäftsführer Christian Wagner zeigen. Sie waren sehr beeindruckt von der im Kreis Viersen noch einmaligen Einrichtung. Die Sparkasse, so berichteten die beiden in Nettetal verantwortlichen Direktoren, unterstütze die Palliativarbeit, weil sie unmittelbar den Menschen aus Nettetal und Umgebung zugute komme.
Seit Mai 2004 kümmert sich im Nettetaler Krankenhaus ein Team abteilungsübergreifend um alle Patienten, deren Krankheit nicht heilbar ist. „Die Menschen haben andere Wünsche und Bedürfnisse als Regelpatienten“, erläuterte Dr. Pauw. Im Vordergrund der Arbeit stehe das Bemühen, Schmerzen zu lindern und Lebensqualität zu bewahren. „Wie dies im Einzelfall am besten geht, lernen wir tagtäglich oft von den Patienten selbst“, ergänzte er. Den Medizinern sei wichtig gewesen, dass die erkrankten Menschen sich in der letzten Phase ihres Lebens nicht mehr an neue Ärzte und Strukturen gewöhnen müssten. Dazu gehöre auch die unmittelbare Nähe zur Heimat und zu Angehörigen.
Noch sind nicht alle Räume fertig. Hier werden regelmäßig drei Patienten betreut, die ein bis zwei Wochen auf der Station bleiben. Im September wird die Abteilung offiziell eröffnet. Sie versteht sich nicht als Konkurrenz zu Hospiz- oder privaten Pflegeeinrichtungen. Die therapeutische Behandlung verfolgt das Ziel, die Patienten entlassen zu können.
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