Nettetal: Wildblumenwiese und Obstbongert
zuletzt aktualisiert: 19.09.2009Nettetal (RPO). Heinz Tüffers strahlte mit der späten Sommersonne um die Wette. Der Nabu-Vorsitzende von Nettetal hat tatkräftige und finanzielle Unterstützung von den Stadtwerken erhalten. Sie stellen ein 10 000 m2 großes Grundstück und 25 Kilogramm Wildblumensamen für 5000 Euro zur Verfügung. Auf einer Hälfte der Fläche sollen Wildblumen wachsen, die andere Hälfte ist für eine Obstwiese reserviert.
Bei der ersten Einsaat half Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Dieling gleich mit. Die Stadtwerke wollen den Naturschutzbund unterstützen, der meist als Monokultur angelegte Landschaft auflockern will, erklärte Dieling. Bereits Anfang 2008 stellten die Stadtwerke ein 4000 m2 großes Areal für Wildblumen zur verfügung.
Das Wasserschutzgebiet ist ideal, es wird nicht gedüngt und ist besonders sandig. Die Pflanzenvielfalt dient Schmetterlingen, Hummeln und Bienen als Nahrungsgrundlage. Darüber hinaus bietet sie Vögeln, Insekten, Amphibien und Säugetieren einen Lebensraum. Landwirt Heinz Bäumges bereitet die Flächen vor und hilft bei der Einsaat. Das Mähgut dient den Kühen als Futter. Die frisch eingesäte Wildblumenwiese besteht aus 80 Prozent Kräutern und 20 Prozent Gräsern.
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