Viersen: Alles eine Frage des Preises
VON ANDREAS REINERS - zuletzt aktualisiert: 21.08.2007Viersen (RPO). Dass die Verantwortlichen in der Viersener Stadtverwaltung – angeregt durch Fritz Meies und die CDU-Ratsfraktion – jetzt das Thema Energie und Klimaschutz anpacken wollen, ist richtig. Allerdings sollten damit keine übertriebenen Erwartungen verbunden sein. Denn Umweltschutz hat bekanntlich seinen Preis. So hat beispielsweise die neue Holzhackschnitzel-Heizung fürs Rathaus an der Bahnhofstraße rund 180 000 Euro gekostet. Wenn Erdwärme für Stadthaus und Bibliothek genutzt werden soll, kosten eine entsprechende Erdsonde, zwei Wärmepumpen und Anschlussleitungen schätzungsweise 200 000 Euro.
Da käme die Solar-Nutzung auf den Dächern von Schulen oder anderen städtischen Gebäuden möglicherweise preiswerter. Denn, so hat Fritz Meies bereits in Erfahrung gebracht, sind Anbieter solcher Systeme daran interessiert, mit Kommunen ins Geschäft zu kommen. Sogar kostenlos sollen einige die Technik anbieten wollen – vermutlich um die Vermarktung damit beschleunigen zu können.
Wichtig bleibt festzuhalten: Die Stadt Viersen nimmt sich des Thema ernsthaft an und will in den kommenden Jahren ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten.
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