Viersen: Auf den Spuren des Bergbaus
VON CHRISTIAN SPOLDERS - zuletzt aktualisiert: 09.07.2009Viersen (RPO). Der Bergbau hat im Ruhrgebiet eine weit zurückreichende Geschichte. Keine Region in der Bundesrepublik hat in den vergangenen Jahrhunderten so sehr vom Kohleabbau unter Tage profitiert wie das Land zwischen Duisburg und Dortmund.
In Bochum wurde der Industrie eigens das Deutsche Bergbau-Museum gewidmet. Der weithin sichtbare Förderturm über dem Museum ist sogar eines der Wahrzeichen Bochums. Von hier aus, dem "Herz des Reviers", kann man das gesamte Ruhrgebiet überblicken. In 50 und in 62 Metern Höhe gibt es jeweils eine Aussichtsplattform.
Unten geht es in 20 Hallen durch die Geschichte des Bergbaus. Zwischen Brikettpressen von 1901, einer Bobinen-Fördermaschine, die 1949 ausgedient hatte, und weiteren immensen Maschinen wird Erwachsenen und Kindern gleichermaßen die Bedeutung von Bergbau und Industrie für die Region anschaulich näher gebracht – geologisch und wirtschaftlich, kulturell und sozial. Da es einen Rundgang durch das Anschauungsbergwerk gibt, in dem es rund zehn Grad Celsius sind, empfiehlt sich warme Kleidung.
Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr, Montag Ruhetag. Eintritt: Erwachsene 6,50 Euro, Jugendliche, Schüler, Studenten, Arbeitslose drei Euro.
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