Viersen: Betroffene brauchen Signale
zuletzt aktualisiert: 26.05.2008Viersen (RPO). CDU-Parteichef Paul Mackes zeigt Flagge. Mackes – selbst gläubiger Katholik – stellt sich öffentlich auf die Seite der betroffenen Pfarrangehörigen von St. Joseph und St. Notburga. Beide Pfarren sollen nach dem Willen des Bistums Aachen zum Jahresende aufgelöst und in die Kirchengemeinde St. Remigius eingegliedert werden. Der Appell an die Politik, sich für die Gemeinden zu engagieren, schien zunächst ohne Echo zu verhallen. Umso mehr sind die Aussagen, die Mackes jetzt getroffen hat, zu unterstützen. Das Mahnläuten im Viersener Süden hat also doch Wirkung in der Kreisstadt gezeigt. Gut wäre es, wenn die Unterstützung auf eine noch breitere Basis gestellt würde. Die betroffenen Katholiken brauchen klare Signale der Unterstützung.
Auch wenn die Politik keinen Einfluss auf die Entscheidung des Bischofs nehmen kann – das ist im Übrigen auch gut so –, sollte sie mit klaren Botschaften in Richtung Aachen Farbe bekennen. CDU-Chef Mackes zeigt, wie es gehen kann.
ANDREAS REINERS
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